Weitere Artikel
Bring Your Own Device

Nicht ohne mein Smartphone oder: Chef, ich bring meine Technik mit!

Viel und kontrovers diskutiert wird derzeit das Thema BYOD (Bring-Your-Own-Device). Leider befassen sich die meisten Diskussionsinhalte aktuell nur mit Software-Lösungen und Sicherheitsstandards. Diese Sichtweise ist für viele Unternehmen allerdings viel zu eng gefasst.

Fakt ist, vor allem Smartphones sind heute aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Lassen Sie uns noch ein paar Jahre zurückgehen und uns den Erfolg dieser kleinen Supertalente - im speziellen den des iPhones - betrachten. Das iPhone wurde im Jahre 2007 von Steve Jobs vorgestellt und als reines Consumer Product platziert. Damals glaubte keiner – außer Steve Jobs und die Mannschaft von Apple – an den Erfolg. Aus einem Consumer Product wurde ein Welterfolg und legte den Grundstein für viele weitere Innovationen. Diese wurden ebenfalls als Consumer Produkte positioniert – was nicht zuletzt ihren Erfolg ausmachte.
 

Viele sind privat auf dem technisch besseren Stand

Doch mit der privaten Nutzung der Geräte stiegen auch die Bedürfnisse, diese gleichsam für das Business nutzen zu wollen.

Gerade bei Konzernen mit mehreren hunderten Mitarbeitern und standardisierten Prozessen und Strukturen, war kein Platz für eine schnelle und flexible Anpassung der Wünsche einiger CxOs. Hier wurden vielfach aus Verlegenheit Sonderprozesse und –Lösungen geschaffen, die die Probleme leider vergrößerten anstatt diese zu vereinfachen.

Reagieren statt agieren

Um hier halbwegs adäquat auf die Wünsche der Mitarbeiter einzugehen, bekamen die IT-Abteilungen kurzerhand den Auftrag, diese Smartphone und Tablets für den Business-Bereich „nutzbar“ zu machen. Sicherheitsstandards und –Prozess mussten entsprechend hier und da schon mal kurzfristig angepasst werden.

Was blieb den IT-Abteilungen anderes übrig, wenn ein Auftrag von Ganz-Oben kommt? Sonderlösungen schaffen! Und dies möglichst schnell, schließlich galten die Themen oftmals als Chefsache. Mittlerweile müssen sich auch IT-Abteilungen von mittelständischen Unternehmen mit diesem Thema befassen und haben wegen mangelnder interner Kapazitäten in den seltensten Fällen durchgreifende Lösungen bereit.

Welche sind die Prozesse von Morgen?

Hier musste ein Umdenken in den IT-Abteilungen stattfinden. Ein Umdenken in Richtung „Wie gehe ich mit solchen zukünftigen Veränderungen um?“ Heute geht es um Apples iOS, Morgen eventuell um Googles Android und Übermorgen um 3D-Printer und die damit veränderten Prozesse.

Hier sind die IT-Abteilungen gefragt, Prozesse zu entwickeln, wie sie zukünftig mit einer sich stetig verändernden Umwelt zurechtkommen werden. Themen wie Kollaboration, Security, Mobile Device Management (MDM), Apps, Social Media müssen im gesamten Kontext betrachtet werden und nicht wie bisher als Single-Lösung.

Lesen Sie kommende Woche, was Unternehmen beim Thema „Mobile Device Management (MDM)" zu beachten haben.

(Sascha Zöller)


 


 

Veränderungen
IT
Prozesse
Abteilungen
Smartphone
Unternehmen
Erfolg
Consumer Products
Business

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Veränderungen" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: