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Computerbild-Test

Sichere und günstige Navi-Apps

Navigations-Apps sind mittlerweile kleine Alleskönner und machen Auto-Navis Konkurrenz. Welche Apps halten, was sie ver- sprechen, hat die Fachzeitschrift COMPUTER BILD getestet.

  • Platz 1: Mobile Navigator (Testergebnis: 1,57; Preis 65 Euro) 

Die kostenpflichtige App ermittelt fürs Auto die besten Routen, spart ruhige Wohn- straßen aus und verfügt über genaue Karten. Wie alle Test- kandidaten bringt die App einen Fußgän- ger-Modus mit. Allerdings gibt es viele Optionen - wie die Einbeziehung öffentlicher Verkehrsmittel (Urban Guidance; Preis 4,95 Euro) - nur gegen Aufpreis.

  • Platz 2: Google Maps (Testergebnis: 2,06) 

Die kostenlose App hat gute Karten, eine einfache Zielsuche, findet Sonderziele wie Cafés und berücksichtigt im Fußgängermodus auch die Abfahrtszeiten von Bus und Bahn. Allerdings beachtet die App nicht das übliche Verkehrsaufkommen zu bestimmten Zeiten und führt deshalb vielfach auf volle Straßen. Großes Manko außerdem: Ohne Internet- verbindung lassen sich weder Ziele suchen noch funktioniert die Navigation.

  • Platz 3: Die Gratis-App von Nokia (Testergebnis: 2,19) 

Vorteil: Die App benötigt keine Internetverbindung, wenn die Karten einmal geladen sind. Sie kennt auch Fußgängertunnel und bietet als einziger Testkandidat eine Zielführung bei abgeschaltetem Display. Ärgerlich sind dagegen teils falsche Positionsanzeigen und viel zu optimistische Ankunftszeiten.

  • Platz 4: iPhone Karten von Apple (Testergebnis: 2,56)

Die App beachtet zwar aktuelle Sperrungen und kann - bei vorher gelade- ner App des Verkehrsverbundes - auch Bus- und Bahnfahrpläne einbe- ziehen. Die Karten haben aber mehr Fehler als die Konkurrenz und sind nur bei Internetverbindung nutzbar. Gefährlich: Die Routen entsprechen nicht immer den geltenden Verkehrsregeln.

Ein generelles Plus der Apps: Was sonst nur teure Navigationsgeräte der Oberklasse bieten, gibt's auf dem Smartphone oft gratis - beispielsweise einen Überblick über das Tempo des fließenden Verkehrs. Vorausset- zung für die Navigation per Handy ist jedoch eine ausreichend Stromver- sorgung, denn bei ununterbrochener Nutzung war unabhängig von der App der Akku aller Handys nach drei Stunden leer.

(Redaktion)


 


 

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