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dante 4.8

Die CMS-Alternative aus dem Saarland

Zur Pflege einer Website ist der Einsatz eines CMS mittlerweile Standard. Was viele nicht wissen: es gibt neben Joomla, TYPO3 und Co. auch eine Alternative aus dem Saarland. Das dante cms des Saarbrücker IT-Unternehmens a3 systems. business-on.de sprach mit a3-Geschäftsführer Rudolf Klein über dante, Responsive Webdesign und E-Commerce.

business-on.de: Mit dante cms haben Sie ein eigenes Content Management System entwickelt. Warum braucht es neben kostenlosen Lösungen wie Joomla, Drupal oder auch Wordpress noch ein weiteres CMS?

Rudolf Klein, a3 systems: Die dante-Software gibt es schon seit 1999, noch bevor der Begriff Content Management sich etabliert hat.
Als hochskalierbares CMS ist dante vor allem für den unternehmensweiten Einsatz geeignet, zum Beispiel für die Integration in Geschäftsprozesse und Backend-Systeme.

Zudem verfügt das dante cms mit Insite Edit über eine Editiertechnologie, die sich in puncto Benutzerfreundlichkeit von vielen anderen Systemen unterscheidet. Diese Technologie geht auf eine Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IESE zurück. Wir planen, in Zukunft Insite Edit auch als Plugin für andere Lösungen wie Typo3 oder Wordpress anzubieten.

Übrigens ist das dante cms nur eines von mehreren CMS-Produkten in unserem Portfolio. Wenn Projektumfang, Datenschutzanforderungen und Komplexität der Publikationsprozesse dies zulassen, verwenden wir gerne auch quelloffene Systeme wie Wordpress.

business-on.de: Im Frühjahr 2013 haben sie die neuste Version Ihres CMS relauncht. Welches sind die drei wichtigsten Neuerungen?

Rudolf Klein, a3 systems: Beim Adminbereich des dante cms unterstützen wir mit der Version 4.8 erstmals alle wichtigen Browser. Das bedeutet, dass Onlineredakteure jetzt unter Internet Explorer, Firefox, Google Chrome oder Safari arbeiten können.

Eine weitere wichtige Neuerung sind sprechende URLs. Alle Seiten werden mit Dateinamen in Klartext ausgeliefert, was vor allem für das Marketing und die Suchmaschinenoptimierung wichtig ist.

Außerdem unterstützt das dante cms 4.8 neue Internettechnologien wie HTML5 und CSS3. Dies sorgt nicht nur für kürzere Ladezeiten und mehr Stabilität, sondern bildet auch die Grundlage für Responsive Webdesign.

"Website muss auf unterschiedlichen Gerätetypen laufen"

business-on.de: Stichwort: Responsive Webdesign. Wie wichtig ist den Unternehmen heutzutage die automatische Anpassung des Layouts an mobile Endgeräte?

Rudolf Klein, a3 systems: Smartphones und Tablets haben in Bezug auf die Verkaufszahlen PCs längst den Rang abgelaufen. Möchte ein Unternehmen mit seiner Website heute eine möglichst breite Zielgruppe erreichen, so muss die Website daher auf ganz unterschiedlichen Gerätetypen laufen. Das bedeutet, dass die Website nicht nur auf allen Endgeräten gut aussieht, sondern auch neue Bedienkonzepte wie zum Beispiel Touch optimal unterstützt.

Responsive Webdesign bietet hierbei den Vorteil, dass es unabhängig vom Betriebssystem, dem Gerätetyp und der Auflösung funktioniert und dadurch den Pflegeaufwand erheblich verringert.

business-on.de: Werden dadurch native Apps oder speziell auf Smartphones konzipierte Websites unnötig?

Rudolf Klein, a3 systems: Beides hat weiterhin seine Berechtigung, wenn es sinnvoll eingesetzt wird. Die Zukunft gehört unserer Ansicht nach allerdings hybriden Apps, die das Beste aus allen Welten kombinieren.

Ebenso wie native Apps können hybride Apps auf die Gerätehardware, etwa Kamera und Sensoren, zugreifen. Außerdem können sie über die App Stores vertrieben werden.

Durch die Kombination mit Responsive Design ist man allerdings nicht auf ein bestimmtes Endgerät festgelegt, es reicht also eine App für alle möglichen Gerätetypen und Betriebssysteme. Das spart Zeit und Kosten, nicht nur bei der Erstellung der App, sondern auch bei der späteren Wartung und Pflege.

a3 systems ist in diesem Bereich spezialisiert mit Kunden wie der Tourismus Zentrale Saarland und dem Arzneimittel-Großhändler Beckelmann.

business-on.de: Die E-Commerce-Branche erzielt immer höhere Gewinne. Viele Händler wollen ihre Waren daher auch online vertreiben. Bei der Umsetzung von Onlineshop-Lösungen setzen Sie auf Shopware. Warum haben sie hier nicht auch ein eigenes System entwickelt?

Rudolf Klein, a3 systems: Bei der Entwicklung von E-Commerce-Lösungen sind viele Schnittstellen zu Drittsystemen zu berücksichtigen, zum Beispiel zur Warenwirtschaft oder für Payment-Anbieter. Die Entwicklung eines ausgereiften eigenen Shopsystems passte dadurch schlicht und einfach nicht auf unsere Roadmap. Daher haben wir verschiedene Shopsysteme von anderen Anbietern getestet.

Shopware mit seiner einfachen Pflege und Wartung hat uns am meisten überzeugt und gleich die ersten Kundenprojekte haben uns bestätigt, dass wir die richtige Auswahl getroffen haben.

business-on.de: Welche drei Fehler begehen Onlinehändler immer wieder - und welche Tipps haben Sie für sie parat?

Rudolf Klein, a3 systems: Ein Fehler, den wir immer wieder beobachten, ist die schlechte Usability des Shops. Im Bereich Shopusability sollte alles beachtet werden, was dem Kunden das Einkaufen so einfach wie möglich macht, also eine übersichtliche Navigation, gute Such- und Filterfunktionen, hochwertige Produktinformationen und ein einfacher Bestellprozess ohne Pflichtregistrierung, aber dafür mit gängigen Bezahlverfahren.

Ein zweiter Fehler ist die schlechte Auffindbarkeit des Shops. Alle Shopinhalte sollten von der Software so aufbereitet werden, dass sie von Google und anderen Suchmaschinen optimal verwertet werden können.

Der dritte Fehler, der leider viel zu oft gemacht wird, ist die mangelnde Rechtssicherheit des Shops. Ein Lapsus im Impressum, im Widerrufsrecht, den AGB oder den Preisangaben kann abgemahnt werden und sollte daher unbedingt vermieden werden.

(Redaktion)


 


 

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