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PR-Kolumne

Corporate Blogs – wie Sie Ihren Firmenblog ins Leben rufen (Teil 2)

In Teil 1 der Serie Corporate Blogs haben Sie erfahren, warum sich ein Firmenblog durchaus lohnt. Wie man einen Corporate Blog einrichtet und wie man ihn mit Leben füllt, lesen Sie im nachfolgenden Beitrag.

Wenn Sie sich dafür entschieden haben, ein Firmenblog einzurichten, stehen am Anfang technische Fragen im Vordergrund. Variante 1 besteht darin, eine Internet-Agentur mit der Einrichtung eines optisch zum Unternehmen passenden Blogs zu beauftragen. Der Vorteil ist offensichtlich: Sie können sofort mit den Blogeinträgen loslegen, die Technik steht.

Gerade kleine Unternehmen, Einzelunternehmer und Start-ups nehmen die Einrichtung auch selbst in die Hand – das ist Variante 2 und durchaus auch von technischen Laien zu bewältigen. 

Aller Anfang ist leicht

Weblogs bestehen technisch aus drei Komponenten:

1. einer Datenbank in der Texte, Bilder, Audio- und Videomaterial gespeichert werden, in der Regel basierend auf MySQL,

2. einem Content Management System (CMS), das Ihnen das Anlegen und Bearbeiten von Blogeinträgen erleichtert und 

3. einer Browseroberfläche, also dem für alle sichtbaren Bereich, auch Frontend genannt. 

Testen Sie selbst – Beispiele für Bloganbieter

Da die Blogeinrichtung bei vielen Anbietern kostenlos ist, können Sie ruhig zwei oder drei verschiedene Anbieter ausprobieren und schauen, wo Sie am besten mit der Einrichtung, Menüführung und dem Design klar kommen und welche weiteren Gestaltungsmöglichkeiten Ihnen  geboten werden. 

Der meistgenutzte Bloganbieter in Deutschland ist Wordpress, zu finden in der deutschen Version unter http://wordpress-deutschland.org/  Wordpress ist einfach einzurichten und in Bezug auf das Design kann man auf vorhandene Templates zurückgreifen. Wordpress basiert auf PHP und MySQL. Andere Anbieter wären zum Beispiel Blog.de http://www.blog.de oder Posterous https://posterous.com 

Zunächst richtet man hier ein Blog ein, also die URL, unter die Seite erscheinen soll, beispielsweise steuerberaterwalther.wordpress.com. Als nächstes können Sie dem Blog optisch einen persönlichen Anstrich verleihen: Man kann den sog. Header, also das breite Bild am Kopf jedes Blogs, in der Regel selbst gestalten und durch das eigene austauschen. Auf den Seiten der Anbieter gibt es gut verständliche Anleitungen und in Foren erfährt man weitere Möglichkeiten und Feinheiten.

Mit Struktur zum Menü: Finden Sie passende Kategorien

Die meisten Blogs haben keine vorgefertigte Menüleiste, sondern der Betreiber kann selbst Kategorien definieren. Jeder neue Beitrag kann dann bereits angelegten Kategorien zugeordnet werden. Überlegen Sie am besten vorher, welche Unterpunkte es bei Ihrem Blog geben soll und schaffen Sie sich so eine Struktur – die natürlich jederzeit verändert, angepasst und erweitert werden kann. Beliebte Beispiele sind: 

Neues / News -->  Neuigkeiten aus der Branche oder Ihrem Unternehmen. Stellen Sie neue Produkte vor, bewerten Sie Produkte und erzählen Sie von Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis.

Specials / Angebote --> Präsentieren Sie Ihren Kunden attraktive Angebote oder bieten Sie Gutscheine an. Hier wäre auch die Möglichkeit für Kundenumfragen oder Mitmachaktionen. 

Über uns --> Beschreiben Sie hier Ihre Firmengeschichte, stellen Sie sich oder Mitarbeiter oder sogar deren Haustiere vor. Kunden finden es spannend, etwas über die Menschen hinter der Marke zu erfahren.

Nicht vergessen:

•Kontakt/Impressum --> Vergessen Sie nicht, eine einladende Kontaktmöglichkeit zu bieten, etwa mit Informationen über Erreichbarkeit, Geschäfts- oder Öffnungszeiten und Anfahrtsbeschreibung. Wichtig: Auch Blogs unterliegen der Impressumspflicht! Es gibt mittlerweile Generatoren, die mit wenigen Klicks individuell ein rechtsgültiges Impressum erstellen: z.B. unter http://www.e-recht24.de/impressum-generator.html

Zuletzt ein erfrischender Aufruf: Der erste Blogbeitrag ist meist nicht der beste. Fangen Sie einfach an, legen Sie los – und vergessen Sie nicht, dass Sie jeden Beitrag ändern, bearbeiten oder löschen können! Sie werden mit der Zeit lernen, was es alles für Möglichkeiten gibt. Und welche Themen besonders interessant für Ihre Leser sind, erfahren Sie im letzten Teil der Corporate Blogs Serie.

(Viola C. Didier)


 


 

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