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Cyber-Security

Mehrheit der Unternehmen will IT-Sicherheit auslagern

Zwei Drittel der europäischen Unternehmen planen, ihre IT-Sicherheitsaufgaben auszulagern. So das Ergebnis einer europaweiten Studie zum Thema Cyber-Security, die Steria und Pierre Audoin Consultants (PAC) durchgeführt haben. Kostensenkungen und bessere Servicequalität sprechen für die Auslagerung - dagegen spricht, dass IT-Sicherheit immer auch unternehmenskritisch ist.

Outsourcing von IT-Sicherheitsaufgaben ist ein Thema, das in naher Zukunft Experten und Fachabteilungen in zahlreichen Unternehmen beschäftigen wird.

Mehr als ein Viertel der befragten Unternehmen insgesamt und ein Drittel der Großkonzerne gehen davon aus, dass sie IT-Sicherheitsdienstleistungen innerhalb der kommenden fünf Jahre auslagern.

Die wichtigsten Gründe hierfür sind Kosteneinsparungen, eine schlankere Organisation und eine verbesserte Servicequalität. Audits, Penetrationstests und IT-Risikomanagement gehören zu den Bereichen, die Unternehmen nach eigenen Angaben auslagern würden, weil sie nicht zu ihren Kernkompetenzen zählen.

"IT-Branche hat erheblichen Nachholbedarf"

Besonders interessant ist, dass vor allem deutsche Firmen, die sonst eher kritisch mit IT-Sicherheitsfragen umgehen, gegenüber Outsourcing-Strategien sehr aufgeschlossen sind.

"Die Anbieter von IT-Sicherheitsdienstleistungen sind jetzt aufgefordert, ihre Angebote auszubauen. Hier hat die IT-Branche erheblichen Nachholbedarf", kommentiert Dr. Gerald Spiegel, Leiter Information Security Solutions bei Steria Mummert Consulting, die Studienergebnisse.

"Die realistische Bewertung der eigenen Fähigkeiten und das Verständnis, dass es langfristig kostengünstiger ist, Dienstleistungen extern zuzukaufen, entscheiden zukünftig maßgeblich über das IT-Sicherheitsniveau in Unternehmen."

Über die Studie

Steria hat in Zusammenarbeit mit dem Beratungs- und Analystenhaus Pierre Audoin Consultants (PAC) 270 Entscheider in mittelständischen Unternehmen und Konzernen in verschiedenen Branchen befragt.

Im Mittelpunkt standen hierbei Lösungsstrategien und -modelle, mit denen die Unternehmen aktuell und in den kommenden drei Jahren auf IT-Gefahren reagieren. Die Studie betrachtet auch 72 deutsche Unternehmen.

Der vollständige Studienreport ist erhältlich unter www.steria.com

(Quelle: ots)


 


 

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