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Zukunftsszenario 2015

So sieht das Zahnlabor von morgen aus

Hochpräzise Frästechnik mit CAD/CAM, allergenfreie Implantate aus Zirkonoxid, Zahnersatz in Maßanfertigung: Ronald Lange, Zahntechnikermeister aus dem saarländischen Bous, sagt im Rahmen der business-on.de-Fachartikel-Serie zum Thema Zahntechnik wie das Dentallabor der Zukunft aussehen wird. Und zeigt uns, warum wir von dieser Vision gar nicht mehr so weit entfernt sind.

Zukunftsvision

Die moderne Glasfrontfassade durchflutet den Empfangsbereich mit Sonnenlicht. Hinter dem geschwungenen Tresen steht eine junge Dame, die uns freundlich begrüßt. Wir wären sofort an der Reihe verspricht sie, sollten noch kurz Platz nehmen.

Auf den LCD-Displays, die in der stylisch eingerichteten Rezeption an den Wänden hängen, sehen wir Werbung über die neusten Errungenschaften der Zahntechnik. Ein Infospot zeigt die Vorteile von Zirkondioxid. Dank der Möglichkeit zur Sofortversorgung und der unübertroffenen Biokompatibilität sei es der ideale Werkstoff für Implantate. Für diesen haben auch wir uns entschieden.

Schon werden wir aufgerufen. Gehen ins Zimmer - auch hier ist alles mit modernster Technik ausgestattet. Kein Vergleich zu den altbackenen Werkstätten der Vergangenheit. Um den Abdruck zu machen wird uns ein kleiner Stift in den Mund eingeführt. Nach wenigen Augenblicken ist auch schon alles vorbei. Ganz ohne übel schmeckende Abdruckpaste.

Dank CAD/CAM-Technik läuft die Gerüstherstellung automatisch ab. Nach der Veredelung durch die Verblendung des Zahntechnikers erfolgt die Anprobe im Labor.

Es entsteht eine Maßanfertigung, die auf all unsere Belange optimal eingeht. Nach deren Fertigstellung suchen wir unseren Zahnarzt auf, welcher die Arbeit schließlich einsetzt. Und innerhalb kürzester Zeit erhalten wir unser Lächeln zurück - mit einem natürlichen, ungetrübten Zahnweiß!

Vom Labor zum Dienstleistungszentrum

"Die Berufsstätten der Zahntechniker werden sich in den nächsten Jahren von der unscheinbaren Werkstatt zum modernen Dienstleistungszentrum wandeln.", prophezeit Zahntechnikermeister Ronald Lange.

"Der aufgeklärte Patient von 2015 wird mit ganz klaren Vorstellungen von Implantat und Prothese zum Zahnarzt kommen. Ins Labor des Zahntechnikers wird dann zur Anprobe gekommen. Das wird so ähnlich ablaufen, wie die Beauftragung zur Herstellung eines Maßanzugs bei einem Schneider."

Zahntechniker werden künftig noch mehr als Berater fungieren müssen. Der Patient der Zukunft hat große Ansprüche: Sein Zahnersatz soll ein Wohlgefühl vermitteln, 08/15 kommt nicht mehr in Frage.

Besonders viel Wert wird man auf ein natürliches Aussehen in Farbe und Form legen, ist sich Lange sicher. Dank moderner Materialien wie Zirkonoxid lassen sich diese Kundenwünsche optimal erfüllen.Um das Ergebnis noch weiter zu verbessern werden sich laut Lange die sogenannten bildgebundenen Verfahren durchsetzen. Durch sie wird das Schönheitsideal für Zähne bestimmt, ein harmonisch zum Gesicht passender Zahnersatz soll so ein bezauberndes Lächeln garantieren.


 


 

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1 Kommentar

von Caninus
09.04.13 22:06 Uhr
"Der aufgeklärte Patient von 2015.."

"Der aufgeklärte Patient von 2015" ist daß der, der den Preis einer Brücke wissen möchte? Und der auf Nachfrage dann erzählt, daß er keinen Zahn mehr im Mund hat ?
Was soll denn bei diesem aufgeklärten Patienten "überbrückt" werden?

 

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