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Die besten Forscher der Großregion

Gewinner des Interregionalen Wissenschaftspreis 2012 stehen fest

Zum dritten Mal wurde der Interregionale Wissenschaftspreis unter dem Motto "Exzellenznetze in der Großregion" vergeben. Forscher aus ganz Saar-Lor-Lux nahmen an dem Wettbewerb teil. Dotiert ist der angesehene Preis mit 35.000 EUR für den ersten bzw. 25.000 EUR für den zweiten Platz.

In diesem Jahr ging der erste Preis (dotiert mit 35.000,- €) an das Projekt „Knorpelnetz der Großregion“, eine multinationale Plattform von insgesamt 16 Partnern aus Lothringen, Luxemburg, Wallonien und dem Saarland, die sich in Grundlagenforschung und Klinik mit dem Thema „Knorpel“ beschäftigen.

Diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Arthroseforschung geht auf eine Pilotaktivität der Universität der Großregion zurück, die von Herrn Prof. Madry von den Universitätskliniken des Saarlandes initiiert wurde. Ihr Ziel ist die Kooperation und der Austausch exzellenter Wissenschaftler und Kliniker, um die gewonnenen wissenschaftlichen Ergebnisse in die klinische Behandlung vom Patienten zu übertragen und damit letztlich zur Erarbeitung verbesserter Behandlungsmöglichkeiten für Arthrosepatienten beizutragen.

Mit dem zweiten Preis (25.000,- €), dem Stifterpreis der SaarLB, wurde das Projekt „Mittelalterliche Archivalien der Großregion“ ausgezeichnet. Beteiligt sind die Universität Trier, die Universität Luxemburg, die Universität Lorraine und die Universität Louvain-la-Neuve.

Über die Erarbeitung einer gemeinsamen zweisprachigen Methodologie zur Erfassung des in der Großregion auffindbaren Kanzleischriftgutes und deren Niederlegung und Veröffentlichung in einer übergreifenden Datenbank wird das gemeinsame historische Erbe dargestellt und damit das Bewusstsein einer gemeinsamen Kulturlandschaft in der Großregion entwickelt.

Exzellenznetze in der Großregion

Der Interregionale Wissenschaftspreis stand auch in diesem Jahr wieder unter dem Motto „Exzellenznetze in der Großregion“.

„Ich freue mich besonders, dass beide Preisträgerprojekte Forschungsprojekte sind, die aus der Universität der Großregion heraus entwickelt wurden“, so die Beauftragte der Ministerpräsidentin für Forschung, Hochschulen und Technologie, Frau Dr. Reichrath.

„Dies macht deutlich, dass die Bündelung der Kräfte in diesem Hochschulverbund zu exzellenten Ergebnissen führt, die dazu beitragen, die Wissenschaftslandschaft in der Großregion maßgeblich zu bereichern und nicht zuletzt auch wichtige Ergebnisse für die Menschen hier mit sich bringen.“

Die Preise wurden anlässlich der dritten Konferenz der für Hochschulwesen und Forschung zuständigen Minister, Staatssekretäre, Vizepräsidenten und Regionalbeauftragten der Region Lothringen, Luxemburgs, Walloniens, von Rheinland-Pfalz und dem Saarland verliehen.

Die Region Lothringen, die derzeit die Gipfelpräsidentschaft der Großregion innehat, hatte hierzu nach Metz eingeladen.
Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Förderung der Mobilität von Studierenden und Hochschulangehörigen durch die Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von Sprachlernzentren und deren Vernetzung, die Weiterentwicklung der Universität der Großregion sowie die Umsetzung des 2010 vereinbarten Pilotprojektes eines Interregionalen Forschungsfonds.

(Quelle: saarland.de)


 


 

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