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ThyssenKrupp will 2.000 Stellen streichen

Das ThyssenKrupp-Management will in den kommenden zwei Jahren 500 Millionen Euro einsparen. Mit den Sparmaßnahmen einher geht die Entlassung von mindestens 2.000 Mitarbeitern bis zum Geschäftsjahr 2014/15. Durch den Verkauf von Teilbereichen sind weitere 1.800 Jobs gefährdet. Erste Protestaktionen gegen diese Sparpläne zeichnen sich bereits ab.

Erste Proteste regen sich

Geht es nach den Plänen der Unternehmensführung sollen rund 2.000 der insgesamt 27.600 Beschäftigten bei Steel Europe ihren Job verlieren. Davon nicht ausgenommen soll auch die Verwaltung in der Duisburger Zentrale der Sparte sein.

Obwohl die angekündigten Vorhaben noch unter vorbehaltlicher Zustimmung der Gremien sowie Gesprächen mit Gewerkschaften stehen, scheint man sich seiner Sache sicher und vor allem entschlossen zu sein. Denn als eine Begründung wird angeführt, dass Steel Europe seine Kapitalkosten nicht mehr decken kann.

Laut ThyssenKrupp sollen langfristig rund zwei Mrd. Euro eingespart werden. Vor allem die Stahlwerke in Übersee haben immer wieder Milliardenverluste eingebracht. Erste Proteste gegen die Pläne von CEO Heinrich Hiesinger regen sich bereits.

"Niemand bei ThyssenKrupp darf arbeitslos werden", fordert Landeschef Knut Giesler. ThyssenKrupp müsse in eine tragfähige Zukunft investieren, mit einer nachhaltigen Strategie im Bereich Stahl.

(Redaktion)


 


 

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