Sie sind hier: Startseite SaarLorLux Aktuell News
Weitere Artikel
Erdbeben-Katastrophe

Radioaktive Wolke Richtung Tokio - Nikkei-Index fällt ins Bodenlose

In der Nacht gab es erneut eine Explosion in dem Atomkraftwerk Fukushima in Japan. Bei der dritten Detonation ist auch der Kernreaktor beschädigt worden. Die Wetterlage verschlimmert die Lage zusätzlich, da der Wind Richtung Süden in die Millionenstadt Tokio weht. Der Nikkei-Index stürzt in den ersten Handelsstunden um 14 Prozent ab.

Die Lage in Japan wird immer dramatischer. Wieder gab es eine Explosion im Kernkraftwerk Fukushima. Ein Sprecher der AKW-Betreibergesellschaft Tepco erklärte im Fernsehen, dass bei der Detonation im Reaktor 3 im Unterschied zu den beiden ersten Explosionen der Reaktor selbst beschädigt worden sei. Es handle ich um eine "sehr schlimme" Lage. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es zu einer Kernschmelze komme.

Im Reaktorgebäude 4 ist außerdem ein Feuer ausgebrochen. Man
habe die Streitkräfte von Japan und der USA gebeten, den Brand
zu löschen.

Unterdessen hat sich die Wetterlage in Japan verändert. Der Wind ist nun Richtung Süden gedreht und weht die radioaktive Wolke Richtung Tokio. Schon jetzt sind leicht erhöhte Strahlenwerte in der Millionenstadt gemessen worden. Viele Bewohner flüchten in den Süden. Auch deutsche Journalisten verlassen Tokio.

Der Aktienmarkt reagiert panisch auf die jüngsten Ereignisse. Der Nikkei stürzt um 14 Prozent auf unter 8300 Punkte ins Bodenlose. Die Regierung macht Spekulanten dafür verantwortlich.

(Redaktion)


 


 

Japan
Erdbeben

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Japan" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: