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Europavergleich

Deutsche Onlineshops setzen auf Social Media

Zwei Drittel der deutschen Internetuser nutzen sozialen Netzwerke. 69 Prozent davon loggen sich täglich in ihren Account ein. Für Betreiber von Onlineshops eine viel versprechende Zielgruppe. E-Commerce-Experte idealo hat in einer europaweiten Studie untersucht, welche Social-Media-Kanäle Onlinehändler bevorzugen. Eines der Egebnisse: Deutsche Onlineshops sind in den sozialen Netzwerken am aktivsten.

Wer sich im Netz erfolgversprechend positionieren möchte, kommt an Social Media nicht vorbei. Schließlich sind die Wege im Internet kurz und der Ausflug vom sozialen Netzwerk in den Onlineshop ist stets nur einen Klick entfernt.

Im Rahmen der Studie wollte idealo wissen, welche Social Media Kanäle von Onlinehändlern bevorzugt genutzt werden, wie sich die Händler im europäischen Vergleich unterscheiden und ob es branchenspezifische Besonderheiten in der Wahl der Kanäle gibt.

Dazu haben wurden die Top 50 idealo Partnershops aus verschiedenen Ländern und Branchen* hinsichtlich ihrer Social Media Präsenz untersucht – mit aufschlussreichen Ergebnissen.

Europavergleich : Spitzenreiter Facebook, Schlusslicht Instagram

#Im Ländervergleich** positioniert sich Facebook über die Nationen hinweg als die meistverbreitete Plattform bei den untersuchten Onlinehändlern. Eine Ausnahme hiervon bilden die britischen Shops, bei denen Twitter knapp vor Facebook liegt.

Umso erstaunlicher ist es, dass der Kurznachrichtendienst von britischen Händlern insgesamt dennoch seltener eingesetzt wird (74 Prozent) als von den deutschen und spanischen Shops (jeweils 80 Prozent), die sich damit in Punkto Facebook- und Twitter-Nutzung den ersten Platz im Ländervergleich teilen.

Den letzten Platz der von Händlern genutzten sozialen Netzwerke bildet länderübergreifend das Foto- und Videoportal Instagram. Lediglich in Großbritannien werden Blogs noch seltener eingesetzt (28 Prozent) als Instagram (30 Prozent). In Polen (Instagram und LinkedIn: jeweils 4 Prozent) und Italien (Instagram und Blog: jeweils 10 Prozent) steht Instagram zwar an letzter Stelle, aber immerhin nicht als alleiniges Schlusslicht da.

Polen ist zudem das einzige Land unserer Studie, in dem Google+ von mehr Händlern genutzt wird (40 Prozent) als Twitter (30 Prozent). In Italien werden die beiden letztgenannten Netzwerke zu gleichen Teilen von den betrachteten Shops eingesetzt (jeweils 60 Prozent). Gleiches gilt für Deutschland (jeweils 80 Prozent).

Deutschland liegt im Social-Media-Vergleich vorn

In Deutschland führen Facebook (90 Prozent) Twitter und Google+ (jeweils 80 Prozent) die Rangfolge der im E-Commerce genutzten Social Media Kanäle an. Darauf folgt die Video-Plattform YouTube, wo immerhin 60 Prozent der Top 50 idealo Shops einen Channel – vorwiegend für die Verbreitung von Werbespots, Produkt- oder Tutorialvideos – betreiben.

Die Hälfte der untersuchten deutschen Händler setzt auf shopeigene Blogs, die zu auffallend vielfältigen Zwecken genutzt werden. Vom B2C -Blog mit Ratgeberinhalten, Schnäppchen-Tipps oder Szenen aus dem Arbeitsalltag bis hin zum B2B -Format mit Informationen und Neuigkeiten für Hersteller oder Händler (besonders im Falle von Online-Marktplätzen) ist alles vertreten.

40 Prozent der deutschen Shops nutzen das Karrierenetzwerk LinkedIn, um sich aussichtsreichen Bewerbern im Netz als potenzieller Arbeitgeber zu präsentieren. Wenn es um das Verbreiten von Bildern geht, bevorzugen auch die deutschen Shops Pinterest (40 Prozent) gegenüber Instagram (26 Prozent), was unter anderem an der unterschiedlichen Ausrichtung der beiden Netzwerke liegt: Das thematische Anlegen und Teilen von Pinnwänden auf Pinterest eignet sich besonders für die verkaufsfördernde Vermarktung von Produkten.

Wirft man einen Blick auf die Inhalte bei Instagram, dient die Plattform ihren Nutzern stärker zur Dokumentation persönlicher Ereignisse. Für Händler eignet sich die Nutzung aber dennoch – beispielsweise, um einen Blick hinter die eigenen Unternehmenskulissen zu gewähren.

Insgesamt betrachtet haben die deutschen Shops die Nase in den meisten der berücksichtigten Kanäle vorn. Das ist besonders vor dem Hintergrund einer aktuellen Studie interessant, wonach auch Verbraucher hierzulande verhältnismäßig aktiv in ihrer Social Media Nutzung sind und im westeuropäischen Vergleich sogar den ersten Platz belegen. Von den untersuchten Händlern stehen die französischen Shops immerhin bei den Netzwerken Pinterest (46 Prozent) und LinkedIn (48 Prozent) an erster Stelle und sind bezüglich ihrer YouTube Nutzung (60 Prozent) gleichauf mit Deutschland.

Die britischen Shops liegen im europäischen Vergleich lediglich mit Blick auf Instagram vorne, wo immerhin 30 Prozent der untersuchten Shops präsent sind. Nichtsdestotrotz liegt das Netzwerk auch dort an der vorletzter Stelle, wenn man die nationale Rangfolge betrachtet.

Die polnischen und italienischen Händler belegen in keinem der untersuchten Netzwerke den ersten Platz.


 


 

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