Sie sind hier: Startseite SaarLorLux BizzTipps Kommunikation
Weitere Artikel
Europavergleich

Deutsche Onlineshops setzen auf Social Media

Branchenvergleich: Generalisten und Elektronikhändler führend

Betrachtet man die Ergebnisse nach Branchen, sticht Facebook auch dabei weitgehend als wichtigstes Netzwerk hervor. Bemerkenswert ist jedoch, dass die betrachteten Generalisten und die Shops der Bereiche Elektronik und Mode in gleichem Maße auf Twitter und Google+ vertreten sind wie auf Facebook.

Generell weisen die Händler dieser drei Branchen eine stärkere Präsenz in sozialen Medien auf als die untersuchten Shops der Bereiche Kinder und Automobil. Insgesamt betrachtet sind Generalisten und Elektronikhändler am stärksten in den meisten Medien vertreten.

Händler für KFZ-Zubehör setzen kaum soziale Medien abseits von Facebook (70 Prozent) ein. Instagram und Pinterest finden in der Branche, die sich klassischerweise eher an ein männliches Publikum ausrichtet, in unserer Studie überhaupt keine Verwendung. Hingegen ist von den Shops aus den Branchen Mode und Kinder jeweils die Hälfte auf Pinterest vertreten. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass ein Großteil der privaten Pinterest Nutzer laut einer aktuellen Studie weiblich ist.

Außerdem liegt es in der Natur dieser Netzwerke, dass sie sich besonders für die Präsentation von Produkten wie Accessoires, Kleidung oder Spielzeug eignen, bei denen die Optik eine große Rolle spielt.
 

YouTube liegt in den meisten Branchen im Mittelfeld, wenn es um die Wahl von Social Media Kanälen geht. Am häufigsten wird die Plattform von den untersuchten Elektronikshops (80 Prozent) genutzt, beispielsweise um Videoanleitungen zu Hightech-Geräten zur Verfügung zu stellen.
 

In Punkto Social Recruiting ist Xing bei den deutschen Händlern branchenübergreifend beliebter als das US-amerikanische Pendant LinkedIn, mit Ausnahme der Automobilhändler, wo beide Medien gleichauf liegen. Beide Karrierenetzwerke werden in den meisten Fällen jedoch ausschließlich für das Anlegen eines Unternehmensprofils genutzt. Inhalte werden, abgesehen von Stellenausschreibungen, kaum von den Händlern geteilt.

Facebook bekommt zunehmend Konkurrenz im E-Commerce

In der Studie wird einmal mehr die dominierende Stellung von Facebook im E-Commerce deutlich – sowohl länder- als auch branchenübergreifend. Gänzlich konkurrenzlos ist das Zuckerberg-Netzwerk jedoch nicht. Besonders hierzulande sind Twitter und Google+ dem Siegernetzwerk dicht auf den Fersen, wenn es um die Präsenz der untersuchten Onlinehändler geht.
 
Unsere Beobachtungen zeigen auch, dass die betrachteten sozialen Medien in unterschiedlichem Maße und zu verschiedenen Zwecken eingesetzt werden, wie etwa der Branchenvergleich demonstriert. Besonders die unternehmenseigenen Blogs offenbaren eine enorme Vielfältigkeit und ermöglichen es zudem, redaktionelle Suchmaschinenoptimierung zu betreiben.

Anders als bei den klassischen sozialen Netzwerken müssen Nutzer jedoch erst auf die externen Blogseiten gelockt werden, was die inhaltliche Reichweite im Vergleich zu Facebook und Co. einschränkt.

Generell kann eine Kombination der Kanäle sinnvoll sein, beispielsweise um das virale Potenzial eines Tweets zur Bewerbung eines relevanten Blogposts zu nutzen.

Abgesehen davon sollte es für Händler von Interesse sein, sich auch einmal abseits vom Mainstream umzusehen und bisher kaum im Onlinehandel genutzte Plattformen wie EyeEm, Vimeo oder Tumblr zu testen. Auch das bei Verbrauchern beliebte und in unserer Studie wenig verbreitete Netzwerk Instagram bietet ein Potenzial, das von den meisten Händlern bei Weitem (noch) nicht ausgeschöpft wird.

*Die Studie berücksichtigt jeweils 50 idealo Partnershops aus den Ländern Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien und Polen. Die Shops setzen sich aus verschiedenen Branchen zusammen und beinhalten pro Land die jeweils zehn klickstärksten idealo Partnershops der Bereiche Elektronik, Automobil (Reifen und KFZ-Zubehör), Mode und Kinder (Spielzeug und Babybedarf) sowie die zehn klickstärksten Generalisten. Als Generalisten wurden solche Shops und Online-Marktplätze betrachtet, die ein marktübergreifendes Sortiment führen und somit keiner spezifischen Branche zurechenbar sind.

**Für den Europavergleich wurden nur diejenigen Netzwerke ausgewählt, die in allen untersuchten Ländern vertreten waren. Beispiel: Xing ist nicht im Ländervergleich mit aufgeführt, da dessen Nutzung nur bei den untersuchten deutschen Onlineshops beobachtet wurde.

(Quelle: idealo)


 


 

E-Commerce
soziale Netzwerke
Marketing
idealo

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Social Media" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: