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Facebook und Co.

Soziale Medien haben kaum Einfluss auf Online-Einkaufs-Verhalten

Ist Facebook als Werbeplattform schon tot? Marktforscher von Forrester Reschearch behaupten, Soziale Medien hätten so gut wie keinen Einfluss auf das Konsumverhalten von Online-Shoppern. Lediglich ein einziges Prozent aller Internet-Nutzer hätten demnach aufgrund von Informationen aus sozialen Netzwerken ein Produkt kauft.

Wie Untersuchungen belegten, verbringt ein gutes Viertel aller Amerikaner seine Online-Zeit auf Facebook, Twitter und anderen sozialen Netzwerken und rund 70 Prozent tätigen ihre Käufe im Netz.

Brancheninsider kritisieren schon lange, dass man über Facebook nur schwer Marketing betreiben kann. Dass die Erfolgsquote so gering ist, haben aber nur wenige vorhergesagt.

Dazu Forschungsleiterin Sucharita Mulpuru: "Wir wissen schon einige Zeit, dass Facebook für Unternehmen nicht der beste Werbekanal ist und es für die meisten auch nie sein wird. Hoffentlich können wir mit dieser Diskussion jetzt endlich aufhören."

Keine Spontankäufe

2011 hat das Inc. Magazine einen Artikel veröffentlicht, in dem Marketingexperten soziale Netzwerke für Werbezwecke als "sinnlos" bezeichneten. Im Frühjahr 2012 hat der Automobilhersteller General Motors angekündigt, sich von Facebook zu verabschieden. Berichten zufolge hat der Industriegigant über zehn Mio. Dollar in Werbung auf der sozialen Plattform investiert, die Erfolge blieben aber aus.
"Die Idee, dass man auf Facebook Produkte teilt und vergleicht, ist prinzipiell nicht schlecht. Dadurch kann man zum Beispiel das Markenbewusstsein steigern. Unsere Studie zeigt aber das, was viele Unternehmen schon wissen: Social Media überredet die Nutzer nicht zum Spontankauf", so Mulpuru.

Maßgeschneiderte Werbung unbeliebt

Die Österreichischen Internet-Nutzer erteilen personalisierten Werbeeinblendungen eine klare Abfuhr. Das bestätigt eine Studie des SORA-Instituts , die von der Telekom Austria Group in Auftrag gegeben wurde. Nur neun Prozent können sich mit der maßgeschneiderten Werbung anfreunden und vor allem auf Facebook werden solche Inhalte als störend empfunden.

"Die Mehrheit findet personalisierte Angebote nicht einmal hilfreich und ist dagegen, dass Nachrichtenportale, Suchmaschinen und Shopping-Seiten nur noch Empfehlungen anbieten. Gleichzeitig fehlt es den Nutzern aber am Bewusstsein, dass es überhaupt so etwas wie Personalisierung gibt", fasst Hannes Ametsreiter, Generaldirektor der Telekom Austria Group, die Ergebnisse der Studie zusammen.

Quelle: Pressetext.com

(Redaktion)


 


 

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