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Fachkräfte abwerben

Immer mehr Personaler suchen High Potentials auf XING und LinkedIn

Fachkräfte werden knapp. Personalbüros suchen daher nach immer neuen Wegen, geeignetes Personal zu finden. Einige Personaler versprechen sich großen Erfolg von Aktivitäten in Netzwerken wie XING und LinkedIn: Dort können High Potentials direkt angesprochen und auf freie Stellen aufmerksam gemacht werden. Ob diese sich bereits in einer festen Anstellung befinden, spielt meist keine Rolle.

Fischen in fremden Gewässern

Die Suche nach geeignetem Personal ist für zahlreiche Unternehmen in den vergangenen Jahren erheblich schwieriger geworden. In dem großen Pool an aktiven Bewerbern findet sich oftmals nicht der passende Kandidat.

"Die Zeiten, in denen man gewartete hat, bis sich jemand auf eine Anzeige meldet, sind vorbei", bringt Xing-Marketingchef Stefan Schmidt-Grell die neue Strategie vieler Unternehmen auf den Punkt.

Xing verfügt im deutschsprachigen Raum über rund sechs Mio. Mitglieder, die Berufserfahrung und Qualifikationen in dem vorgegeben Rahmen übersichtlich aufbereiten können. Der dortige Fundus an Informationen ist für Personalabteilungen ein gefundenes Fressen.

Scheint jemand für die freie Stelle geeignet, wird er direkt kontaktiert, auch wenn er sich zu dem Zeitpunkt bereits in einem Arbeitsverhältnis befindet und gar nicht auf Jobsuche ist.

Während 2010 noch circa zehn Prozent diese Vorgehensweise gewählt haben, sind es in diesem Jahr bereits 24 Prozent, die offensiv Mitarbeiter anderer Unternehmen versuchen abzuwerben.

Alumnis weiter beobachten

Doch nicht nur neue, potenzielle Mitarbeiter werden auf den Online-Karriereplattformen zunehmend zum Objekt der Begierde. Firmen erkennen mittlerweile, dass auch ehemalige Arbeitnehmer einen Nutzen bringen können. Der Technologieriese IBM hat zum Beispiel eine Alumi-Gruppe auf Xing eingerichtet.

Dadurch hat der Konzern einen Überblick über seine Ex-Mitarbeiter und kann sie - falls nötig - direkt ansprechen und ihnen ein Angebot unterbreiten. In der Personalbranche spricht man dabei vom sogenannten "Rehiring".

Den Karriereweg guter Köpfe, die noch vor einigen Jahren das Unternehmen verlassen haben und irgendwo im Job-Dschungel verschwunden sind, kann man somit weiterverfolgen und frei werdenden Stellen mit Alumnis wieder nachbesetzen.

(Redaktion)


 


 

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