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Berufbildungsausschuss

HWK Trier will Fachkräfte-Nachwuchs sichern

Der Berufbildungsausschuss der Handwerkskammer Trier beschäftigte sich in einer umfangreichen Tagesordnung mit aktuellen Fragen zur Verbesserungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung in der Region. Das Handwerk soll sich künftig durch hochwertige Bildungsangebote alle Potenziale bei der Sicherung des Fach- und Führungskräftenachwuchses erschließen.

In den ersten Monaten des Jahres stieg die Zahl der neu abgeschlossenen Lehrverträge im Kammerbezirk – auch Dank einer gestiegenen Nachfrage nach dualen Lehrstellen – um rund 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr an. Gleichzeitig können aber auch noch über 600 freie Lehrstellen im Handwerk kurzfristig besetzt werden.

Zur Sicherung des hohen Ausbildungsstandards beschloss der Berufsbildungsausschuss neue bzw. aktualisierte überbetriebliche Lehrgänge in verschiedenen Berufen. Für aufstiegsorientierte, besonders qualifizierte Jugendliche bietet das Handwerk zudem attraktive Verknüpfungen von Ausbildung und Studium.

Hierzu gehörten der Modellversuch zum direkten Hochschulzugang für „gute“ Gesellenprüflinge sowie Initiativen für neue duale Studiengänge im Handwerk.

Breiten Raum nahm in den Beratungen des Ausschusses aber auch die Diskussion über die Situation von lernbehinderten Jugendlichen ein. Die Kammer hat hierzu mit dem REHA-Team der Arbeitsagentur konkrete Maßnahmen zur maßgeschneiderten Förderung einer Ausbildung in den Betrieben abgestimmt.

Die noch offenen Fragen sollen auf einvernehmlichen Wunsch aller Gruppen des Ausschusses in einer eigenen Arbeitsgruppe beantwortet werden, der Vertreter der Betriebe und Innungen, der Gewerkschaften, der Berufsschulen, aber auch der Arbeitsagentur und der Kammern angehören werden.

Im Bereich der beruflichen Fortbildung beschloss der Ausschuss eine neue Fortbildungsprüfung „Servicetechniker/-in Enertronic“. Grundlage hierfür ist ein Pilotprojekt der rheinland-pfälzischen Kammern unter Federführung der Handwerkskammer Trier, das u. a. vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium und vom Europäischen Sozialfonds gefördert wird.

(Redaktion)


 


 

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