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PR-Kolumne

Corporate Blogs – wie Sie Ihren Firmenblog interessant gestalten (Teil 3)

In den letzten beiden Teilen der Serie Corporate Blogs haben Sie erfahren, warum es sich lohnt, einen Firmenblog zu haben und wie man damit startet. Im letzten Teil der Serie lesen Sie, wie man den Blog inhaltlich mit Leben füllt und welche Beiträge gern und oft gelesen werden.

Mittlerweile haben Sie die Startschwierigkeiten überwunden: Ihr Corporate Blog ist eingerichtet, hat eine inhaltliche Struktur und ein optisches Erscheinungsbild, das in Ihre Corporate Identity passt. Doch wie schafft man es, nun alle paar Tage etwas Lesenswertes zu posten? Schließlich müssen die Leser unterhalten und zu regelmäßigen Besuchen animiert werden.  

Natürlich gibt es hierfür kein Patentrezept – die Inhalte hängen schließlich stark von Ihrem  Angebot ab. Trotzdem gibt es ein paar generelle Tipps und Anregungen für lesenswerte Beiträge.

Was interessiert Ihre Leser, Ihre Kunden?

Der erste Schritt ist eigentlich recht einfach: Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer potenziellen Kunden, die Leser Ihres Blogs: Welche Lesergruppen gibt es? Wie ist die Struktur der Konsumenten? Lassen diese sich aufgrund Alter, Beruf, Wohnort oder Vorlieben klassifizieren? Und auf welchem Informationsstand sind die einzelnen Leser? Versuchen Sie, für unterschiedliche Zielgruppen individuelle Informationen bereitzustellen und kennzeichnen sie diese entsprechend. Die Verwendung von „Tags“, also Kategorien und Stichworten kann Ihnen dabei helfen. 

Hier einige konkrete Beispiele:

-> Verkaufen oder produzieren Sie Nahrungsmittel, können Sie in Kategorien unterteilte, verschiedene Rezepte mit genauer Anleitung und Foto oder Video posten. Rezeptblogs sind derzeit äußerst beliebt und gut frequentiert. Achten sie auf die ansprechende Qualität von Rezept und Foto!  

-> Bieten Sie eine Dienstleistung an, können Sie den Lesern Ihr Fachwissen in kleinen Häppchen präsentieren, beispielsweise Tipps für die Einkommensteuererklärung, Ratschläge zum Nachbarschaftsrecht, Gesundheitstipps, Artikel über Fragen zu Kindern und Erziehung, Hilfreiches wie Checklisten, Formulare etc. Bieten Sie eine Kostprobe Ihrer Kompetenz kostenfrei an, wird sich der Leser in der Regel bei Bedarf melden. Außerdem wird er Sie an passender Stelle anderen empfehlen.

-> Nutzen Sie Anlässe: Sommer – Urlaubszeit – Weihnachten – Neues Jahr – Muttertag. Bieten Sie im Sommer entsprechend Last Minute-Angebote zur Urlaubszeit, Grillrezepte oder Rechtstipps zum Reiserücktritt an  – zu Weihnachten entsprechend ungewöhnliche Geschenkideen, Gutscheine für Ihre Leistungen, Plätzchenrezepte oder Steuerfristen zum Jahresende.

-> Machen Sie ungewöhnliche Angebote! Bieten Sie eine besondere Leistung an, die andere nicht bieten: Ein Lieferung innerhalb von 24 Stunden, einen Fixpreis oder einen Rabatt, wenn man über eine persönliche Empfehlung  zu Ihnen kommt. Bitten Sie Ihre Kunden, Ihnen ein kurzes Referenz-Feedback zu geben und veröffentlichen Sie dies tagesaktuell auf Ihrem Blog.

-> Nutzen Sie die vielen Möglichkeiten, die Ihnen tagtäglich in Zeitungen, Fernsehen und im Alltag begegnen und prüfen Sie, ob sich ein Thema für Ihren Blog eignet. Schauen Sie, worüber in ähnlichen Blogs berichtet wird, aber kopieren Sie nie eine Story sondern präsentieren Sie stets Ihre persönlichen Aspekte und Ratschläge. 

Mehrwert statt Marketing: Die Persönlichkeit Ihres Blogs

Vergessen Sie nicht, dass ein Blog kein reines Marketing-Instrument ist: Wenn Sie immer nur gebetsmühlenartig Ihre neusten Angebote und Sonderaktionen posten, ähnelt Ihr Blog eher einem langweiligen Werbeprospekt statt einem authentischen und informativen Ratgeber mit Mehrwert.

Beschäftigen Sie sich mit Ihrem Markt und den aktuellen Entwicklungen. Gehen Sie auf Gesetzesänderungen und deren Folgen für Ihre Kunden ein. Schreiben Sie Ihre Meinung über ein aktuelles Thema, auch wenn es zunächst keine direkte Verbindung zu Ihren Produkten oder Dienstleistungen hat – es geht in einem Blog nämlich auch um die persönliche Seite, Ihr Image und Ihre Unternehmensphilosophie, daher können Sie gern Ihre eigene Sicht und Ihre Einschätzung veröffentlichen.

Und nun: Viel Erfolg und Spaß mit Ihrem Corporate Blog!

(Viola C. Didier)


 


 

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