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Geplante Bergwerksflutung

Steht das Saarland vor einer Umweltkatastrophe?

Nach Spiegel-Informationen will die RAG alte Bergwerke an der Saar fluten, obwohl in den Stollen tausende Tonnen hochgiftiges PCB-haltiges Schmieröl lagern. Umweltverbände befürchten eine ökologische Katastrophe an Saar und Ruhr.

Wie der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe schreibt, lagern in den Stollen 12.500 Tonnen hochgiftiges Hydrauliköl, die zwischen 1979 und 1984 im Bergbau eingesetzt wurden. Davon seien „nicht einmal zehn Prozent ordnungsgemäß entsorgt worden“, schreibt das Blatt. Der Rest befände sich noch im Bergwerk, etwa in Behältern, zurückgelassenen Anlagen oder verschüttet auf dem Boden. Der SPIEGEL beruft sich auf Bundestagsprotokolle und Untersuchungsberichten des saarländischen Landtags aus den 1980er Jahren

Die RAG habe dem SPIEGEL bestätigt, dass in den Achtzigerjahren PCB-haltige Hydrauliköle im Konzern eingesetzt wurden und "dass ein Teil der Mengen auch dort verblieben sei.“ Konkrete Zahlen wollte das Unternehmen dem Nachrichtenmagazin nicht kennen. Von dem geplanten Grubenwasseranstieg würde keinerlei Gefahr ausgehen. Es seien mehrere Sicherheitsbarrieren in das Wasserhaltungskonzept eingebaut.

Link zum Spiegel-Artikel: Tausende Tonnen Schmieröl bedrohen Saar und Ruhr

(Redaktion)


 


 

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