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Berufspendler im Visier

Finanzamt Trier ermittelt gegen hunderte Grenzgänger wegen Steuerhinterziehung

Viele Grenzgänger, die in Luxemburg arbeiten und im Saarland oder in der Region Trier wohnen, bekommen Post vom Finanzamt. Sie stehen im Verdacht, Steuern hinterzogen zu haben.

Wie die Onlineausgabe des Trierischen Volksfreundes berichtet, seien alleine im Bau- und Transportgewerbe 448 Vorermittlungen durchgeführt worden. In der Finanzbranche seien 150 Fälle bekannt.

Ausgelöst wurde die Fahndungswelle offenbar durch einen im vergangenen Jahr bekannt gewordenen Fall von Steuerbetrug. Dabei hatte ein in Luxemburg angestellter Manager in Deutschland Steuern von rund einer Million Euro hinterzogen hatte. Im September war der Mann schließlich von einem Gericht in Trier zu einem Jahr Gefängnis auf Bewährung und einer sechstelligen Geldstrafe verurteilt worden.

Wie volksfreund.de weiter schreibt, hätten seit Bekanntwerden dieses Falls deutsche im Großherzogtum beschäftigte Pendler fast zwei Millionen Euro an den deutschen Fiskus nachgezahlt. Dabei stammten knapp 1,85 Millionen Euro auf der Finanzbranche und knapp 80.000 Euro aus dem Bau- und Transportgewerbe.

(Redaktion)


 


 

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