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Gruner + Jahr

Aus für die Wirtschaftstitel bei G + J?

Die Wirtschaftsblätter des Verlags Gruner + Jahr, das altehrwürdige „Capital“ sowie die im Gegensatz dazu noch recht junge „Financial Times Deutschland“ machen schwere Zeiten mit. Der Spiegel berichtet aktuell, dass die „FTD“ in der Woche nur noch zweimal auf dem blass rosa Papier gedruckt in die Regale kommt. Abonnenten werden dann digital bedient.

Noch einen Schritt weiter geht die „FAZ“ und sieht die G + J-Wirtschaftsblätter – auch „Impulse“ und „Börse Online“ gehören dazu – vor der Einstellung. Angeblich macht die Gemeinschaftsredaktion aller vier Titel im Jahr ein Minus von zehn Millionen Euro.

Anzeigenrückgang bei gleichzeitig sinkender Auflage ist der schleichende Niedergang eines jeden Mediums. Ein anderes Szenario zur Rettung der „FTD“ macht aus dem Blatt unter der Woche Schmalhans Küchenmeister, sprich die Zeitung fällt deutlich dünner aus – was natürlich die Druckkosten drückt. Eine fette Wochenendausgabe soll die Leser dann wieder gewogen machen.

Insider schätzen die gesamten Verluste, die Gruner + Jahr mit der „FTD“ angehäuft hat, auf eine viertel Milliarde Dollar. Weitere bis zu 50 Millionen Euro müssten fließen, um das Magazin fit für das Netz zu machen. Über die Zukunft entscheidet demnächst Julia Jäkel, die für das Deutschlandgeschäft des Medienkonzerns G + J verantwortlich zeichnet. Und bei solchen Zahlen geht der Daumen schon mal schnell nach unten.

(Redaktion)


 


 

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