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Erdbeben in Japan

THW-Helfer aus SaarLorLux im Erdbebengebiet in Japan

THW-Helfer aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz, NRW und Hessen sind am Wochenende ins Katastrophengebiet nach Japan geflogen. Darunter ist auch der Daniel Riedel, Chef des THW Kaiserslautern und Ronny Bier, Gruppenleiter des THW in Freisen.

Riedel und Bier sind Teil der Schnelleinsatztruppe des Technischen Hilfswerks. Gemeinsam mit 40 weiteren Helfern aus Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland werdem sie im Erdbebengebiet eingesetzt, um Opfer zu bergen.

Der Kaiserslauterer Riedel ist Logistikverantwortlicher und damit zuständig für den Aufbau eines Hilfslagers. Außerdem soll er dafür sorgen, dass die Geräte, die zur Bergung der Erdbebenopfer  benötigt werden, auch einsatzbereit sind. Daniel Riedel war bereits bei dem Erdbeben in Haiti vor mehr als einem Jahr im Einsatz. 

Aus dem Saarland sind insgesamt 10 Helfer vor Ort. Darunter auch Ronny Bier aus dem saarländischen Freisen. Es sind frewillige, ehrenamtliche Helfer, die alle einem Beruf nachgehen.

"Die Familie ist nicht begeistert davon, meine Frau und meine Kinder kennen das, ich bin seit 1983 ehrenamtlich im THW und meine Frau kennt es nicht anders." sagte Ries in die Mikrofone der Pressevertreter, die zum Ablug zum Flughafen Hahn im Hunsrück gekommen sind.


Das Abspielsymbol anklicken, um das Video zu starten:

"Wir haben kurzfristig eine Helferliste aufgestellt und ein Szenario entwickelt, dass wir abarbeiten können.  Die Einsatzdauer ist derzeit nicht absehbar. Normale SEBA Einsaetze liegen bei 12 bis 15 Tage." Ronny Bier war bei Einsaetze in der Türkei, humanitäre Einsaetze Uganda, Rumänien und Türkei.

"Es wird wohl so schlimm sein wie in der Türkei bzw. schlimmer wegen dem Tsunami. Die Chancen Überlebende zu finden ist noch sehr hoch.  Früher galt ein 72-Stunden-Korridtor; Diese Zeitfenster wurde inzwischen hochgesetztz."

Zur Ausrüstung der Mannschaft gehören Wärmebildkameras,
Ortungsgeräte, eine Betonkettensäge und Schneidegeräte für Stahl.
Auch drei Rettungshunde sind dabei. Für einen Einsatz in einem
radioaktiv verstrahlten Gebiet sind die Helfer allerdings nicht
ausgerüstet.

Deshalb müssen die Helfer in der Provinz Miyagi im Nordosten des Landes äußerst vorsichtig sein. In Miyagi hatten Experten eine 400 Mal höhere Radioaktivität als normal gemessen. Die THW-Helfer wollen sich keiner Gefahr aussetzen. Im Team ist der Strahlenexperte Mario König "Wenn die Gefahr real wird, ziehen wir uns zurück", sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

(Redaktion)


 


 

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