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Saarwirtschaft

Inflationsrate liegt bei 2,5 Prozent

Vieles ist für die Verbraucher an der Saar im Vergleich zum Vorjahr teurer geworden: Besonders die Energiepreisentwicklung gibt Grund zur Sorge - Heizöl kostet sage und schreibe 28 Prozent mehr als im Vorjahr. Fruchtgemüse, wie etwa Gurken, werden hingegen für über 20 Prozent weniger verschleudert.

Das Niveau der Verbraucherpreise im Saarland lag im Juli 2011 um 2,5 Prozent höher als vor einem Jahr. Nach Angaben des Statistischen Amtes Saarland erreichte der Verbraucherpreisindex (Basisjahr 2005=100) einen Stand von 110,7. Gegenüber dem Vormonat Juni sind die Preise um 0,4  Prozent gestiegen.

Die größte Belastung für die Verbraucherbudgets stellt momentan die Energiepreisentwicklung dar. Gegenüber Juli 2010 hat sich die Haushaltsenergie um ein Zehntel (+ 10,4 %) verteuert. Die Preise für Zentralheizung und Fernwärme verteuerten sich um 9,3 Prozent, die für Gas um 7,9 Prozent und  für Elektrizität musste man 6,4 Prozent mehr ausgeben. Heizölkunden mussten sogar 28  Prozent mehr zahlen als vor einem Jahr und 46,3 Prozent mehr als im Jahresdurchschnitt 2005.

Auch die Kraftstoffpreise stiegen um durchschnittlich 13,0 Prozent an. Während sich Superbenzin um 12,0 Prozent verteuerte, lagen die Dieselpreise um 16,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Gesamtindex ohne Haushaltsenergie und Kraftstoffe wies eine Veränderung von 1,4 Prozent zum Vorjahr auf.

Die Preise für Personenbeförderung im Luftverkehr waren um 15,6 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum.

Bei den Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken, bei denen insgesamt eine Verteuerung um 2,6 Prozent erkennbar war, war der Trend unterschiedlich: Während sich Kaffee um 13,2 Prozent, Margarine um 13,0 Prozent und Fruchtsäfte um 10,7 Prozent verteuerten, mussten die Verbraucher für Zitrusfrüchte (- 10,9 %), Bananen (- 15,9 %) und Fruchtgemüse wie Tomaten, Paprika und Gurken (- 22,7 %) weniger zahlen als im Juli vergangenen Jahres.

Weiterhin rückläufig war die Preisentwicklung im Bereich der Nachrichtenübermittlung (- 3,0 %). Besonders Telefone und Telefaxgeräte sind um fast ein Fünftel (- 19,7 %) günstiger als im Vorjahresmonat.

(Quelle: Stat. Amt Saarland)


 


 

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