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Wie Unternehmensseiten zu Startseiten im Browser des Interessenten werden

Unternehmen, die im Internet auf sich aufmerksam machen wollen, tun das mit klassischer Banner- und Suchmaschinenwerbung, PR und sozialen Netzwerken. Noch weitaus unbekannt ist Internet-Marketing über die Startseite, welches die Firma Wisedock entwickelt hat. Das Startup bringt Interessenten und Unternehmen über den Start des Internet-Browsers zusammen. Dabei profitieren beide davon. business-on.de sprach mit dem Neugründer Hajo Rappe über Wisedock und warum er einen Teil seiner Einnahmen gleich wieder spenden möchte.

business-on.de: Herr Rappe, wie sind Sie auf die Idee für Wisedock gekommen?

Hajo Rappe, Geschäftsführer von wisedock: Die Idee für Wisedock kam mir aus eigenen Überlegungen heraus. Wir haben als Agentur selbst viel Geld für unsere Kunden mit Internetmarketing ausgegeben. Dabei stellte sich heraus, dass einige wünschenswerte Features völlig fehlten.
Einige der Fragen, die wir uns stellten, waren folgende:

• Gibt es keinen Weg, den Internetuser zur gewünschten Website zu bringen, außer eine Werbung zu schalten?

• Wie kann man es schaffen, den Internetuser in positiver Verfassung zu erreichen und dafür seine gesamte Aufmerksamkeit zu bekommen?

• Sind die Unsummen von Werbekosten, die täglich generiert werden, nicht sinnvoller und effizienter einsetzbar? Und wieso hat der User, der überhaupt erst für die Umsätze verantwortlich ist, nie etwas davon?

• Gibt es einen Weg, bei dem Website-Betreiber und Internetuser beide profitieren und nicht hauptsächlich die Werbemaschine dazwischen?

• Muss überhaupt eine "Werbung" geschaltet werden? Den Internetuser interessiert doch nicht die Werbung, sondern die Website an sich!

• Welche Möglichkeiten gibt es, ganz neue Produkte oder Dienstleistungen dem Internetuser vorzustellen, die er noch nicht kennt und nach denen er demnach auch nicht in der Suchmaschine sucht?

• Gibt es ein System, welches transparent für alle und leicht zu verstehen ist?

Mit dem Ziel, dem Webseitenbetreiber die passenden Internetuser zu bringen, ohne die User mit noch mehr Werbung, Bannern und Popups zu bombardieren und dabei für beide Seiten eine Win-Win-Situation zu schaffen entwickelte sich dann die Idee zu Wisedock.

Als ich dann auch noch das passende Team mit genug Enthusiasmus und Fachwissen - bestehend aus Programmierern, Grafikern, Marketingspezialisten, einem Anwalt und einem Banker - fand, stand der Gründung (und internationalen Patentanmeldung) nichts mehr im Wege.

business-on.de: Wie ist bisher das Feedback der Nutzer?

Hajo Rappe, Geschäftsführer von wisedock: Sowohl von Userseite als auch von Seite der Webseitenbetreiber stoßen wir auf durchweg positives Feedback. Oft bekommen wir Mails, in denen uns Nutzer zu der schönen Idee und der professionellen Umsetzung gratulieren. Das spornt natürlich an.
Webseitenbetreiber, die bei uns ihre Seite schalten, freuen sich vor allem über die einfache Handhabung und die günstigen Preise, da für viele Suchmaschinenwerbung kaum noch bezahlbar ist.

Dazu kommt, dass wir ein differenziertes Preismodell für die Schaltung von Contentseiten haben. Ich denke, es gibt kaum ein anderes System, bei dem die Schaltung von Contentseiten sich überhaupt gewinnbringend umsetzen lässt. Bei uns dagegen liegen die Kosten/Visit, die ein Contentpublisher zahlt, unter seinem Visitor Value.

Des Weiteren hat Wisedock einen eigenen B2B -Bereich, auch das ist sonst nur selten zu finden. Hier können B2B-Anbieter sicher sein, dass keine Streuverluste entstehen, weil zu viele Endkunden, die gar nicht in die Zielgruppe passen, die (bezahlte) Kampagne zu sehen bekommen.

Da Wisedock noch relativ unbekannt ist und sowohl für Webseitenbetreiber als auch für User einige Features bietet, die nirgendwo anders zu finden sind, gehört im Moment noch zum Teil erhöhter Erklärungsbedarf dazu. Aber das wird sich hoffentlich bald geben.

business-on.de: Einen Teil Ihrer Einnahmen spenden Sie. Warum?

Hajo Rappe, Geschäftsführer von wisedock: Einerseits spenden wir 10% der Einnahmen an soziale Hilfprojekte, andererseits werden unsere User selbst zu 50% an unseren Einnahmen beteiligt. Wir sehen es als fair an, den User nicht nur auszunutzen, in dem wir seinen Traffic nutzen, um damit Geld zu verdienen - wie es bei allen anderen Werbemaßnahmen der Fall ist.

Da ohne unsere User gar keine Umsätze entstehen würden, ist es für uns selbstverständlich, die User auch daran teilhaben zu lassen. Und da das Ganze technisch so umgesetzt ist, dass sich dies für unsere Publisher nicht negativ auswirken kann, stoßen wir damit auf viele Fürsprecher.


 


 

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