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Jobmesse Trier

Mehr als 1.000 Jobangebote beim European Job Day

Der European Job Day findet am 9. Mai in der Europäischen Kunstakademie in Trier statt. Neben umfangreichen Informationen für Grenzgänger werden mehr als 1.000 freie Stellen in der Großregion angeboten. business-on.de sprach mit den Veranstaltern Annette Fehrholz und Mirko Löhmann von EURES.

business-on.de: Am 9. Mai laden Sie zum European Job Day 2014. Für wen ist diese Veranstaltung gedacht?

Mirko Löhmann, EURES: Für alle grenzübergreifend mobilen Menschen, gleich ob sie sich für einen Arbeitsstelle, eine Ausbildung, ein Studium oder eine Weiterbildung interessieren. wir wollen den Blick öffnen von der Region Trier in die „Großregion“.

business-on.de: Erstmals wird die internationale Informations- und Jobmesse in sogenannte Themeninseln untergliedert. Was bedeutet das für die Besucher?

Annette Fehrholz, EURES: Eine bessere Orientierung zu den verschiedenen Ausstellern. So ist schnell erkennbar, wer eine Beratung z.B. zu sozialer Sicherheit oder zu Weiterbildungsangeboten anbietet und wer als Arbeitgeber ganz konkrete Stellenangebote dabei hat.

business-on.de: Der Fachkräftemangel ist in Deutschland ein großes Thema. Wie sieht es in den anderen Ländern der Großregion aus - welche Berufsgruppen sind in Frankreich, Luxemburg und Belgien besonders gesucht?

Annette Fehrholz, EURES: Wir teilen uns in der Region das Problem des Fachkräftemangels in einigen Branchen, zum Beispiel im Bereich des Gesundheitswesen. Auch in Belgien, Frankreich und Luxemburg werden Ärzte und Pflegekräfte gesucht.

Mirko Löhmann, EURES: In Luxemburg sind es nach wie vor Stellen im Dienstleistungssegment, die angeboten werden. Es werden Fachkräfte und Akademiker im Bereich Banken/Finanzdienstleistungen, aber auch im Bauwesen und im Bereich Hotellerie/Gastronomie gesucht.

1.000 freie Stellen

business-on.de: Publikumsmagnete sind auch in diesem Jahr wieder die ausstellenden Betriebe mit ihren Jobangeboten. Wie viele freie Stellen werden zum European Job Day 2014 beworben?

Annette Fehrholz, EURES: Die ausstellenden Unternehmen bringen gut 200 Stellen mit, dazu kommen noch alle Angebote, die in der Großregion bei den öffentlichen Arbeitsverwaltungen der Großregion  - FOREM und Arbeitsamt der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, ADEM in Luxemburg, Pôle Emploi in Lothringen und Bundesagentur für Arbeit in Rheinland-Pfalz und Saarland - und bei unserem Partner Moovijob.com ausgeschrieben sind.

Diese Stellen werden wir in Auszügen auf einer großen Jobwall präsentieren – das sind dann zusammen weit über 1.000 Stellen, zu denen man sich am 9. Mai informieren kann, vor Ort und online!

business-on.de: Wie kann ich mich als Arbeitsuchender auf den Messebesuch vorbereiten?

Mirko Löhmann, EURES: Vorab einen Blick auf die Internetseite zur Messe werfen, dort haben die meisten Unternehmen die von ihnen gesuchten Bewerberprofile beschrieben - einfach auf den Ausstellernamen klicken, um mehr Detailinformationen zu erhalten.

Annette Fehrholz, EURES: Ratsam ist es immer, zu Jobmessen eine Kurzfassung der Bewerbungsunterlagen, also zum Beispiel Lebenslauf oder Bewerbungsflyer, mitzunehmen.

"Solange es einen offenen Arbeitsmarkt gibt, gibt es auch Grenzpendler"

business-on.de: Am Abend des Messetags findet ein Vortragsprogramm statt. Können Sie uns verraten, wer zu welchen Themen referieren wird?

Mirko Löhmann, EURES: Unser Abendvortrag musste leider kurzfristig abgesagt werden, tagsüber findet jedoch ein umfangreiches Rahmenprogramm statt, das man auch auf der Internetseite zur Veranstaltung findet.

Es gibt eine Reihe von Unternehmenspräsentationen und Kurzvorträgen zum Thema Ausbildung und Studium, Grenzpendlerbeschäftigung etc.

business-on.de: Derzeit gibt es rund 29.000 Pendler, die von Rheinland-Pfalz aus nach Luxemburg zur Arbeit fahren. Wie wird sich das in den nächsten Jahren entwickeln? Auch im Bezug auf den demographischen Wandel.

Annette Fehrholz, EURES: Momentan ist nicht absehbar, dass sich etwas an der Arbeitskräftenachfrage im Großherzogtum ändern wird. Jedoch ist es für Rheinland-Pfalz absehbar, dass die hiesigen Unternehmen sich immer stärker um gute Arbeitskräfte bemühen müssen und sich damit auch bemühen müssen, ein konkurrenzfähiges Angebot zu machen.

Einige Pendler bleiben dann vielleicht künftig im Heimatland, wenn sie dort ähnlich gut verdienen wie im Nachbarland.

Mirko Löhmann, EURES: Jedoch gibt es in unseren Nachbarländern in einigen Branchen Arbeitsplätze, die es in der Region Trier nicht gibt, also wird es solange es einen offenen Arbeitsmarkt in der Großregion gibt, auch immer Grenzpendler geben.

Weitere Informationen zum European Job Day 2014 unter www.moovijob.com/trier

(Redaktion)


 


 

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