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Kein Abschluss ohne Anschluss

„‚Kein Abschluss ohne Anschluss‘ ist das richtige System für eine bessere Berufsorientierung bei Jugendlichen“

Die Schule abschließen, aber nicht wissen, wie es dann weitergehen soll? Gegen die weit verbreitete Orientierungslosigkeit bei Schülerinnen und Schülern richtet sich seit nunmehr einem Jahr die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA).

Eine gute Entscheidung, so Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln: „Für die Industrie- und Handelskammern erfüllt das landesweite System ‚Kein Abschluss ohne Anschluss‘ eine jahrelange Forderung der Unternehmen in Industrie, Handel und Dienstleistungen.“ Denn: „Wir brauchen ein System, das Jugendliche frühzeitig auch auf die Chancen einer Berufsausbildung aufmerksam macht, um damit schulische oder hochschulische Warteschleifen zu verhindern. Es kann uns nicht kalt lassen, wenn immer mehr Schulabgängerinnen und Schulabgänger - insbesondere nach dem Besuch eines Gymnasiums - zwar einen Abschluss in der Tasche haben, aber nicht wissen, wie es dann weitergehen soll.“

Systematische Berufsvorbereitung in allen allgemeinbildenden Schulen gehört ebenso zum System „KAoA“ wie praktische Einblicke in den Alltag verschiedener Unternehmen. Diese Einblicke geben die sogenannten „Berufsfelderkundungen“, die künftig alle Schüler ab Klasse 8 durchlaufen. Deshalb habe die IHK Köln schon im vergangenen Jahr damit begonnen, ihre Mitgliedsunternehmen zu sensibilisieren und zu motivieren, Plätze für Berufsfelderkundungen und zusätzliche Schülerpraktika anzubieten, berichtete Ulf Reichardt.

Erste Erfahrungen zeigten, dass die Unternehmen bei einer unmittelbaren Ansprache durch die Schule, Eltern oder Vertreter der IHK gerne bereit seien, Berufsfelderkundungsplätze zur Verfügung zu stellen. „Wir werden hier nicht nachlassen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die gewünschten Berufsfelderkundungsplätze und zusätzlichen Praktika für Schülerinnen und Schüler gewinnen werden.“ Denn insbesondere kleine und mittlere Unternehmen könnten auf diesem Wege viel leichter als bislang auf sich aufmerksam machen und sich den Jugendlichen als potenzielle Ausbildungsbetriebe vorstellen, so der IHK-Hauptgeschäftsführer weiter.

(Redaktion)


 


 

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