Gründerserie Starterzentrum
Gunter Bach und Marc Mailänder entwickeln Geschäftsanwendungen in der Cloud
SaarLorLux. Seit Anfang des Jahres gibt es ein neues Startup in Saarbrücken mit einer interessanten Geschäftsidee. Gunter Bach und Marc Mailänder entwickeln webbasierte Geschäftsanwendungen. Die Kunden erhalten nicht nur eine individuelle Software, die im Browser läuft. Sie bekommen gleich den Quellcode und den Content gleich mit dazu. Grund genug, Ihnen das Systemhaus im Rahmen unserer Starterzentrum-Serie in Kooperation mit der KWT und der Univ. des Saarlandes Wissens- und Technologietransfer (WuT) vorzustellen.
Das Start-up bach & mailänder bietet seinen Kunden das Know-how von weit mehr als 15 Jahren Interneterfahrung. Bereits seit 1999 arbeitet das vierköpfige Team zusammen. Die ersten Kontakte mit dem damals neuen Medium liegen noch weiter zurück: Die Web-Anfänge bei Infoserve Mitte der 90er Jahre. Oder als Mitinitiator der Webintegration von SAP.
Professionelle Beratung, agile Softwareentwicklung, mit der man schnell auf Änderungen reagieren kann, und die jahrelange Expertise in allen Bereichen des Internet sind die Stützpfeiler, auf denen das Unternehmen seinen Erfolg aufbauen möchte.
Die von bach & mailänder entwickelten Systemlösungen sind webbasiert. Das bedeutet, für die Kunden, dass sie jederzeit auf die Systeme zugreifen und standortunabhängig damit arbeiten können. Business-Applications als SaaS (Software as a Service) entfalten ihre große Stärke besonders dann, wenn Mitarbeiter oft unterwegs sind oder auch mal vom Home-Office aus arbeiten müssen.
Das Open-Source-Framework openQLS
Realisiert werden die maßgeschneiderten Business-Lösungen aus der Cloud von bach & mailänder mit Hilfe des selbst entwickelten Open-Source-Framework openQLS.
„Wir haben die gesamte Erfahrung des Teams in openQLS gebündelt. Unsere Micro-Workflows decken branchenübergreifend etwa 80 Prozent aller professionellen Ansprüche an eine Business-Software ab.“, erklärt uns Geschäftsführer Gunter Bach das mächtige IT-Werkzeug von bach & mailänder.
„Kundenverwaltung, Funktionen von Masken etc. sind in allen Branchen recht ähnlich – wir haben die Essenz all dieser Geschäftsprozesse in openQLS bereits integriert.“, so Bach weiter. „ Dadurch ist es uns möglich, schnell und kostengünstig Individual-Lösungen zu entwickeln. Die restlichen 20 Prozent des fertigen Produkts werden dann gemeinsam mit dem Kunden erarbeitet und vollständig an seine Bedürfnisse angepasst.“
Die Kunden-Mitwirkungspflicht
Die Mitarbeit der Kunden ist bach & mailänder sehr wichtig: „Nur der Kunde alleine weiß, was er wirklich für Anforderungen an die Software hat. Durch seine aktive Mitarbeit – sei es durch Vermitteln von Branchen-Know-how, sei es durch eigene Programmierung – entsteht ein perfekt auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmtes Produkt, seine 'eigene' Software.“, begründet der zweite Geschäftsführer des Unternehmens, Marc Mailänder, die „Kunden-Mitwirkungspflicht“ des Saarbrücker Systemhauses.
„Bei bach & mailänder gibt es daher auch keine 'out-of-the-box'-Lösungen. Unsere Kunden sollen sich nicht an die Möglichkeiten der Software anpassen – sondern umgekehrt. Die Technologie ist immer nur ein Mittel zum Zweck, sie soll unterstützen, aber nicht im Weg stehen.“
Da man bei der Entwicklung des Frameworks keine künstlichen Barrieren schaffen wollte, ist der der Quellcode von openQLS offen zugänglich. Das lizenzfreie Open-Source-Framework kann so von den Kunden stetig verbessert und um nützliche Funktionen erweitert werden. „Diese Erweiterungen unserer Kunden werden dann – falls gewünscht – der gesamten Community wieder zur Verfügung gestellt. So profitiert jeder von dem Know-how der anderen.“, erläutert uns Bach die Vorzüge von freier Open-Source-Software.
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