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Facebook und Co.

Jedes dritte Unternehmen verzichtet auf Social Marketing

Social Media ist nach wie vor das Trendthema Nummer 1 im Internet - gerade zu Marketingzwecken versprechen sich Insider wahre Wunder von den sozialen Netwerken. Dennoch nutzen lediglich knapp über 60 Prozent aller Unternehmen die vielfältigen Möglichkeiten der neuen Medien. So das Ergebnis einer Umfrage einer aktuellen Umfrage von Absolit Consulting und des Marktforschungsunternehmens Rogator.

"Im Social-Media-Bereich gibt es noch viele Fragezeichen. So ist Facebook für viele werbeinteressierte Unternehmen nicht transparent genug. Es gibt keine genauen Informationen zum Beispiel über exakte Wirkungsdaten", kritisiert Volker Nickel, Sprecher des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft. Damit gebe es eine zu geringe Rückkopplung und zu wenig Sicherheit für Werbeinvestitionen.

Eigene Website steht im Mittelpunkt

E-Mail-, Suchmaschinen- und Social-Media-Marketing werden von 97 Prozent der Unternehmen eingesetzt. 42 Prozent kombinieren alle drei Instrumente. Keines der befragten Unternehmen verzichtet komplett auf Werbung. Unangefochten an erster Stelle steht dabei die eigene Website. Immerhin 7,2 Prozent der Befragten glauben jedoch darauf verzichten zu können.

Die Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit ist den befragten Unternehmen bewusst. 64,5 Prozent betreiben aktiv Pressearbeit. Weit verbreitet ist dagegen der Einsatz von E-Mail-Marketing (86,4 Prozent) und Suchmaschinen (67,8 Prozent). Noch lange nicht in den Unternehmen angekommen ist der Einsatz von Mobile Marketing.

"Die Bedeutung ist mit der Einführung von Smartphones und Tablets gestiegen. Diese Werbeform steckt aber noch in den Kinderschuhen", unterstreicht Nickel.

Ein Fünftel verzichtet auf Offline-Werbung

Dass die befragten Unternehmen sehr online-affin sind, erklärt die mangelnde Begeisterung für klassische Werbung. Nur 49,5 Prozent setzen Print-Mailings ein. 24,5 Prozent verzichten komplett auf Offline-Werbung.

"Wer nur über Suchmaschinen neue Kunden gewinnen will, vergeudet Ressourcen. Die Kombination von online und offline bringt deutlich mehr, als die Fixierung auf einen Kanal", erklärt Studienautor Torsten Schwarz.

Unterschiede in der Nutzung der Werbekanäle ergeben sich je nach Schwerpunkt der Unternehmen. Investitionsgüterhersteller sind eher mit Pressearbeit und Printmailings unterwegs. Bei Unternehmen, die Verbraucher ansprechen, sind es immerhin 70,7 Prozent, die Social Media einsetzen. Ein Fünftel engagiert sich auch schon im Mobile Marketing.

(Redaktion)


 


 

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