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Medienkonsum

Fernsehen lange noch nicht tot

Auch wenn Internetfernsehen immer beliebter ist. Das traditionelle Fernsehen ist immer noch das beliebteste Medium, um Bewegtbildinhalte zu sehen. Das ergab eine Studie des Marktforschungsinstitut TNS. Klar ist aber auch: PC, Laptop und Tablet holen kräftig auf.

Der traditionelle Fernseher ist nach wie vor das beliebteste Device, um Inhalte abzurufen. Dennoch erfreut sich auch das Online-Streaming zunehmender Popularität. Zu diesem Schluss kommt die aktuelle Umfrage "Connected Life" des Marktforschungsinstituts TNS http://tnsglobal.com . Die Erhebung zeigt deutlich, dass die Online-Streaming-Angebote dem herkömmlichen TV-Content trotz Wachstum nach wie vor nicht das Wasser reichen können.

Form der Rezeption relevant

Weltweit sind von März bis Juni über 55.000 Internet-User befragt worden. Den Ergebnissen nach nutzen 48 Prozent einen zweiten Bildschirm - auch "Second Screen Activity" genannt - während des Fernsehens. Das traditionelle TV-Gerät ist mit 75 Prozent immer noch das am meisten gefragteste Medium. Jeder Vierte gibt an, Inhalte überwiegend über den Computer, Laptop, Tablet oder das Handy abzurufen.

"Das traditionelle Fernsehen generiert täglich millionenfache Zuseherzahlen, was nach wie vor seine hohe gesellschaftliche Bedeutung unter Beweis stellt. Dies ist vor allem auf seine Form der Rezeption zurückzuführen, die sich vom Internet in vielfacher Hinsicht unterscheidet", erklärt Kommunikationsberater Volker Nickel im Gespräch mit pressetext. Faktoren wie der größere Bildschirm, der Zugang und die eher passive "Berieselung" spielen hier eine ganz wesentliche Rolle.

Angleichung nicht zu erwarten

Dem Experten zufolge wollen viele User nicht immer aktiv sein, sondern sich manchmal entspannt zurücklehnen. "Obwohl die Mediennutzung über das Internet stetig zunimmt und sich verändert, bezweifle ich eine zukünftige Gleichstellung mit der Nutzung von TV-Content sehr", schildert Nickel. Dem entgegen sprechen auch demografische Aspekte. "Insbesondere ältere Personen bevorzugen die klassische Form der Rezeption durch den Fernseher", so der Fachmann.

(Redaktion)


 


 

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