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Olympia-Referendum

Aus für Olympische Spiele in Hamburg

Enttäuschung bei den Olympia-Befürworter, Jubel bei den Gegnern. Die Hamburger Bürgerinnen und Bürger haben sich mehrheitlich gegen die Olympischen Spiele in der Stadt entschieden.

Die Hamburgerinnen und Hamburger haben sich entschieden: Nach dem vorläufigen Ergebnis 51,6 Prozent (335.638 Wahlberechtigte) stimmten im Rahmen des Olympia-Referendums am 29. November 2015 gegen eine Bewerbung der Stadt für die Olympischen Spiele 2024. Die Olympia-Befürworter erreichten nur 48,4 Prozent (314.468 Stimmen). Ein anderes Bild zeichnete sich in Kiel: Hier stimmten 65,57 Prozent der Bürgerinnen und Bürger per Referendum für die Bewerbung der Stadt als Austragungsort für die Segelwettbewerbe.

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz zeigte sich enttäuscht von dem Ergebnis in der Hansestadt, betonte aber, dass der Senat Bürgerentscheidung akzeptiere.

„Dieses Ergebnis ist ein schwerer Rückschlag für die Zukunftsgewandtheit unserer Stadt und bedarf der sorgfältigen Analyse. Politik, Sport und Wirtschaft haben wie nie zuvor an einem Strang gezogen, um eine Jahrhundertchance zu realisieren. Aber viele äußere Umstände waren in den letzten Wochen gegen uns. Ich kann nur hoffen, dass dies eine Momentaufnahme ist. Denn eine große Zukunft hat nur derjenige, der in sie investiert. Wir müssen uns nun neue Ziele setzen“, so Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg, in einer Stellungnahme zum Ausgang des Olympia-Referendums.

(Redaktion)


 


 

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