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Wittlich baut Mehrgenerationendorf St. Paul

25 Hektar groß soll es werden. Inmitten von Wittlich wird rund um das alte Klostergebäude der Steyler Missionare ein zukunftsweisendes Quartier entwickelt. In einer Planungswerkstatt wurden am vergangenen Wochenende Ideen un Konzepte zur Realisierung gesammelt und augewertet.

Es ist konzeptionell in Art und Umfang ein landesweit einmaliges Pilot-Projekt: Auf einer 25 Hektar großen Gesamtfläche wird in Wittlich rund um das ehemalige Klostergebäude der Steyler Missionare ein zukunftsweisendes Quartier entwickelt, das allen Anforderungen des gesellschaftlichen Wandels gerecht wird. Die Stadt Wittlich ist damit Vorreiter im Zusammenspiel von Sozialem, Ökologie und Ökonomie.

Ein Kernbereich ist das rund 3,5 Hektar große Mehrgenerationendorf St. Paul. Es stand drei Tage lang im Mittelpunkt der Informations-Tage im Cusanus-Gymnasium in Wittlich. Geladen hatte der Bürgerverein Generationendorf St. Paul. In einer offenen Planungswerkstatt diskutierten interessierte Bürger, künftige Mieter und Eigentümer ihre Anregungen mit dem Architektenteam, den beteiligten Stadtplanern und Vertretern der Grundstücksentwicklungsgesellschaft.

Die vier Architektenbüros Diestler aus Wittlich, Hamm + Hoffmann-Becker + Weyand aus Samtal, Kollmann aus Saarbrücken, Spreier+Trenner aus Dreis sowie die Trierer Stadtplaner Stolz+Kintzinger hatten die besten Ideen aus ihren zuvor eingereichten Konzepten in einen Zwischenentwurf eingebunden und damit die Planungswerkstatt am Freitag eröffnet.
 
Am Sonntag präsentierten sie das gemeinsam entwickelte Gesamtkonzept „Generationendorf St. Paul“, in dem Raum für rund 400 Bewohner geschaffen wird: moderne, barrierefreie Wohnwelten mit Hofcharakter, in überzeugender Balance von Individuellem und Gemeinschaft, in vertrauensvollem nachbarschaftlichen Miteinander. Bürgermeister Joachim Rodenkirch zeigte sich begeistert und sicherte seine volle Unterstützung zu.

St. Paul: Ein Mehrgenerationendorf der Zukunft

Das Generationendorf wird komplett privatwirtschaftlich finanziert. Leben in St. Paul bedeutet  „Wohnen im Grünen“, absolut stadtnah und mit vielen autofreien Zonen. Wichtiger Bestandteil des Mehrgenerationendorf-Konzeptes ist das Einbeziehen der künftigen Bewohner/innen. Es setzt auf Eigen- und Mitverantwortung im Dorf, um vereint soziale, ökologische, ökonomische und kulturelle Qualitäten zukunftssicher zu schaffen.

Generationsübergreifendes Wohnen mit jungen Familien in unterschiedlichen Modellen, die Integration von behinderten Menschen, betreutes Wohnen und Seniorenwohnen zeigen überzeugend auf, dass man in St. Paul allen Ansprüchen des Einzelnen gerecht wird. Die Infrastruktur mit Dienstleistungsbetrieben, Freizeiteinrichtungen und Naturraum ist in dieser Konzeption im Wittlicher Projekt einzigartig.

Ärztliche und selbst tierärztliche Versorgung ist gewährleistet, ebenso wie die Barrierefreiheit auf dem gesamten Areal. Sozialzentren ebenso für Senioren wie für Kinder haben Modellcharakter. Eine eingebundene Landwirtschaft sorgt für gesunde Lebensmittelversorgung.

Die erstklassige Verkehrsanbindung aus allen Himmelsrichtungen stützt dabei die Anziehungskraft. Elisabeth Schoppe, Vorstand des Bürgervereins, betonte den Mehrwert für alle Beteiligten: „In einem solchen Miteinander können junge Familien auch wieder Mut fassen, mehr Kinder in die Welt zu setzen.“

Wenn das Bauantragsverfahren zügig abgeschlossen werden kann, wird das Gelände voraussichtlich im Frühsommer 2012 erschlossen werden, so dass mit einem Baubeginn der Häuser parallel begonnen werden kann.

Informationen erteilt der Bürgerverein Generationendorf St. Paul e.V. :
www.bv-stpaul.de
Elisabeth Schoppe, Oberstrasse 40, 54516 Wittlich

(Quelle: Agenturhaus)


 


 

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