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PwC-Studie

Internet überflügelt bei den Umsätzen das Fernsehen

Das Internet bleibt der Wachstumstreiber der deutschen Unterhaltungs- und Medienbranche: 2011 konnte es in dieser Branche nun sogar erstmals das Fernsehen vom Umsatz-Thron stoßen.

Die Umsätze mit Inter- netzugängen und Onlinewerbung sind 2011 um 11,5 Prozent gewachsen und kamen zusammen auf einen Anteil von 23 Prozent an den gesamten Branchenerlösen – mehr als beim TV (20,8 Prozent). Das ist das Ergebnis des "German Entertain- ment and Media Outlook: 2012-2016" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungs- gesellschaft PwC. Insgesamt konnte die Branche 2011 an den Aufschwung des Vorjahres anknüpfen. Erlöse, Konsumentenausgaben und Ausgaben für Werbung konnten moderat gesteigert werden. Bis 2016 erwartet PwC für den Unterhaltungs- und Medienmarkt in Deutschland ein robustes Wachstum von durchschnittlich 2,8 Prozent pro Jahr. 2016 soll das Marktvolumen erstmals über 70 Milliarden Euro liegen. Ein Großteil des Wachstums wird dabei aus dem Geschäft mit digitalen Medien kommen.

Digital ist das neue Normal

"Für den gesamten Unterhaltungs- und Medienmarkt gilt das Motto: Digital ist das neue ,Normal'. Es stellt sich also nicht mehr die Frage, ob man die Digitalisierung in sein Geschäftsmodell einbezieht, sondern vielmehr, wie man diese in die Geschäftsprozesse und die Organisationsstruktur integriert. Hier ist vor allem ein Verständnis der Bedürfnisse des neuen, vernetzten Verbrauchers nötig", kommentiert Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC.

Insgesamt sind 2011 fünf Segmente signifikant gewachsen: die Online- werbung und der Internetzugang, der Außenwerbungsmarkt gefolgt vom Videospielemarkt und dem Filmmarkt. Der Filmmarkt konnte nach dem Rekordjahr 2009 erneut von der wachsenden Popularität der 3-D-Technologie, steigenden Besucherzahlen und der Etablierung digitaler Vertriebsmodelle profitieren.

Werbebudget für das Internet wird weiter wachsen

"Nach einem weiteren Jahr mit kräftigem Wachstum hat die Onlinewerbung die traditionellen Medien hinter sich gelassen und sich als der größte Umsatzträger im Werbemarkt etabliert. Die Verlagerung der Werbebudgets ins Internet und zugunsten von digitalen Medien wird auch in den kommenden Jahren nicht nachlassen", resümiert Werner Ballhaus von PwC.

(Redaktion)


 


 

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