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PwC-Studie

Online-Streaming beliebter als DVDs

Der Markt für DVDs und Blu-rays wir immer kleiner, während die Konkurrenz durch Streaming-Anbieter wie Amazon Instant Video, Netflix und Watchever beständig wächst. Bis 2018 sollen kostenpflichtige Streaming-Dienste die Haupteinnahmequelle im Filmwirtschaft werden und sogar die Einnahmen an der Kinokasse toppen. Dies prophezeien Experten in einer aktuellen Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC).

"Ich bezweifle sehr, dass Streaming-Dienste in den nächsten vier Jahren zu einer größeren Einnahmequelle werden, als die Kinoauswertung von Filmen. Die Erstverwertung des Films im Kino wird nach wie vor nötig sein, um den Verkauf über andere Distributionswege zu ermöglichen", sagt Manfred Studnitzka, Geschäftsführer von film+grafik studios. Und fügt an: "Längerfristig werden Streaming-Dienste wichtiger in der Verwertungskette, aber eine so rasche Entwicklung ist zweifelhaft."

PwC prophezeit aber auch den Kinos keine schlechte Zukunft. Die Anzahl der verkauften Tickets soll in den kommenden fünf Jahren um 16 Prozent steigen.

"Das ist nicht unrealistisch. Das Zeigen eines Films schafft erst die Bekanntheit, die dieser braucht, um auch auf Streaming-Diensten zum Erfolg zu werden", weiß Studnitzka. "Bevor eine Umsatzzunahme bei Streaming-Diensten stattfindet, muss die Zunahme im Kino erfolgen."

"Menschen gehen immer noch gerne ins Kino, besonders um Blockbuster zu sehen", stimmt Cindy McKenzie von PwC zu. Studnitzka fügt an: "Im Kino hat man einfach ein viel stärker wirkendes Erlebnis als zu Hause vor dem Fernseher. Das entsteht zum Beispiel durch die große Leinwand."

Streaming-Umsatz steigt

Der Umsatz von Netflix stieg im ersten Quartal 2014 um 24 Prozent. Dafür ist unter anderem die erfolgreiche Eigenproduktion "House of Cards" mitverantwortlich.

"Dieses Beispiel zeigt, dass mittlerweile durch legalen Verkauf im Web immerhin soviel Geld verdient wird, dass selbst große, internationale Produktionen finanziert werden können", erklärt Studnitzka.

Die Einnahmen der Filmstudios gehen also nicht durch illegales Streaming verloren, sondern verlagern sich nur auf andere Kanäle.

(Quelle: pte)


 


 

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