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Radikaler Personalabbau

Ergo und Allianz wollen Tausende Stellen streichen

Die Versicherungskonzerne bauen weiterhin Stellen in ganz Deutschland ab. Alleine Ergo plant 2000 Arbeitsplätze ersatzlos zu streichen. Und auch Branchenprimus Allianz will in Kürze weitere Stellen einsparen, vor allem auf Verwaltungsebene.

Im Juli 2012 hieß es beim Versicherungskonzern Ergo, dass in den kommenden Jahren knapp 1400 Stellen gestrichen werden sollen. Diese Zahl wurde nun nochmal um 600 weitere Stellen erhöht. Insgesamt will der Versicherer demnach innerhalb von drei Jahren knapp 2000 Mitarbeiter weniger beschäftigen. Dadurch sollen sich Einsparungen von 164 Millionen Euro jährlich ergeben.

In den nächsten Wochen plant die Konzernführung gemeinsam mit dem Ergo- Betriebsrat Verhandlungen darüber zu führen, wie viele Mitarbeiter über Abfindungs- und Vorruhestandregelungen aus dem Unternehmen ausscheiden könnten. 

Auch Branchenprimus Allianz plant kräftige Stellenstreichungen, wie Markus Rieß, Chef der Allianz Deutschland AG, dem Berliner "Tagesspiegel" in seiner Montagausgabe mitteilte.  Die Allianz habe „ein umfangreiches Programm gestartet, um in der Sachversicherung wieder nach vorne zu kommen", so der Allianz-Chef.

Teil dieses Programms ist unter anderem, dass das Berliner Posteingangszentrum künftig auch für andere Firmen arbeiten wird. Zusätzlich sollen 400 Stellen, hauptsächlich am Firmensitz München, abgebaut werden.

(Thorsten Becker)


 


 

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