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Saar-Wirtschaft

Zahl der Arbeitslosen leicht angestiegen

Im Saarland ist die Zahl der Arbeitslosen im Oktober leicht angestiegen: um 333 auf nunmehr insgesamt 33.757 arbeitslose Frauen und Männer. Die Arbeitslosenqoute in Höhe von 6,6 Prozent bleibt genüber dem Vormat unverändert. Damit liegt das Saarland nur leicht über dem Bundesdurchschnitt mit 6,5 Prozent.

Arbeitsminister Heiko Maas: „Die Arbeitslosigkeit verharrt im Saarland weiterhin auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Dies ist nicht zuletzt auf die gemeinsamen und umfassenden Aktivitäten der regionalen Arbeitsmarkteure zurückzuführen. Die aktuellen Konjunkturprognosen deuten allerdings auf eine gewisse Eintrübung hin, der wir auch weiterhin durch eine aktive und zielgerichtete Arbeitsmarktpolitik frühzeitig und insbesondere abgestimmt mit den Jobcentern sowie der Agentur für Arbeit begegnen werden."

Der insgesamt moderate Anstieg der Arbeitslosenzahlen im November bezieht sich vorwiegend auf den Bereich der bis zu einem Jahr Arbeitslosen (Sozialgesetzbuch III). Die Nachfrage nach Arbeitskräften nimmt jahreszeitbedingt bereits etwas ab. Zudem verhindert die nachlassende konjunkturelle Dynamik einen weiteren Beschäftigungsaufbau.

Trotzdem bewegte sich die Nachfrage der Unternehmen zuletzt immer noch auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Dies gepaart mit einem großen Interesse von Seiten der Betriebe, Stammpersonal dauerhaft in Beschäftigung zu halten, führte nochmals zu einer leichten Steigerung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im Saarland: 368.600 im September gegenüber 368.300 im August.

Sozialer Arbeitsmarkt für das Saarland

Das Saarland setzt bei der Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit künftig auf ein eigenes Förderprogramm zur Schaffung eines "sozialen Arbeitsmarktes" in Form eines öffentlich geförderten Beschäftigungssektors.

Heiko Maas: "Wir wollen die Schaffung neuer Arbeitsplätze fördern und Unternehmen Anreize geben, insbesondere Langzeitarbeitslosen wieder eine Perspektive zu eröffnen. Bei Langzeitarbeitslosen liegt ein Potenzial brach, das mittels geregelter Arbeit wieder aktiviert und entwickelt werden kann. Ein derartiger 'sozialer Arbeitsmarkt' braucht eine öffentlich geförderte Grundlage. Dazu stellt das Land in den nächsten fünf Jahren 15 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung."

Ziel des neuen Programms „ASaar - Arbeit für das Saarland“ ist es, zusätzlich mindestens 1.000 Langzeitarbeitslose im Saarland in Beschäftigung zu bringen.

Das neue Förderprogramm wurde vom Wirtschafts- und Arbeitsministerium gemeinsam mit den Wirtschafts- und Sozialpartnern, der Bundesagentur für Arbeit, den Kommunen, den Wohlfahrtsverbänden sowie den Trägern von Bildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen entwickelt und soll am 1. Januar 2013 starten.

(Quelle: saarland.de)


 


 

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