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Saarwirtschaft

Baugewerbe kämpft mit Auftragsrückgang und stagnierenden Umsätzen

Das Bauhauptgewerbe im Saarland hat von Januar bis August weniger Aufträge entgegengenommen als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt liegt man um mehr als vier Prozent unter dem Niveau von 2011. Besonders hart traf es dabei den Bereich Wohnungsbau und die von öffentlicher Hand vergebenen Aufträge: Rund ein Viertel Verlust müssen die Baubetriebe hier verkraften.

Von Januar bis August 2012 nahmen die Betriebe des saarländischen Bauhauptgewerbes weniger Aufträge entgegen als in den ersten acht Monaten des Vorjahres. Mit einem Auftragsvolumen von 432,7 Mio. Euro wurden die Vergleichswerte um 13,0 Prozent verfehlt.

Nach Auskunft des Statistischen Amtes blieben die Bestellungen im Hochbau um 13,7 Prozent und im Tiefbau um 12,4 Prozent unter den Vorjahreswerten.

Im Hochbau beliefen sich die Auftragseingänge auf 217,7 Mio. Euro. Während der gewerbliche und industrielle Hochbau mit einem Auftragsvolumen von 131,3 Mio. Euro das Vorjahresniveau um 4,2 Prozent unterschritt, fielen die Aufträge im Wohnungsbau mit 41,8 Mio. Euro um 23,3 Prozent geringer aus. Die öffentliche Hand vergab in den ersten acht Monaten Aufträge in Höhe von 44,7 Mio. Euro, dies waren 26,4 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Für den Tiefbausektor wurden Aufträge in Höhe von 214,9 Mio. Euro (- 12,4 %) vergeben. Auch hier blieben alle Sparten deutlich hinter den Erwartungen zurück. Im Straßenbau beliefen sich die Aufträge auf 90,3 Mio. Euro, was einem Minus von 5,9 Prozent entspricht.

Im gewerblichen und industriellen Tiefbau waren die Bestellungen mit 44,6 Mio. Euro um 11,3 Prozent rückläufig. Im sonstigen Tiefbau für die öffentliche Hand ergab sich mit 80,0 Mio. Euro ein Auftragsminus von 19,3 Prozent.

Wie das Statistische Amt weiter mitteilt, stieg der im gleichen Zeitraum erzielte baugewerbliche Umsatz mit 663 Mio. Euro knapp über das Vorjahresniveau (+ 0,4 %). Während die Hochbaugeschäfte noch ein Plus von 3,2 Prozent erreichten, fielen die Umsatzergebnisse im Tiefbau um 4,2 Prozent geringer aus.

Insgesamt beeinflusste dabei der gewerbliche und industrielle Bau sowohl im Hochbau (+ 12,2 %) als auch im Tiefbau (+ 21,0 %) das Gesamtergebnis positiv.

(Quelle: saarland.de)


 


 

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