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Saarwirtschaft

Jost fördert ökologische Landwirtschaft

Verbraucherschutzminister Reinhold Jost hat bei einem Treffen mit dem Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (AÖL) in Ommersheim versichert, sich auch zukünftig für eine stärkere Öko-Landwirtschaft im Saarland einzusetzen. Außerdem wirbt er für mehr heimische Produkte auf den saarländischen Esstischen.

Das saarländische Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz wird auch künftig mit Hilfe der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (AÖL) Rheinland-Pfalz/Saarland Landwirten bei der Umstellung auf die ökologische Wirtschaftsweise kostenlose Beratungen anbieten. Dies versicherte Minister Reinhold Jost bei einem Treffen mit dem Vorstand der Arbeitsgemeinschaft auf dem Eichelberger Hof in Ommersheim an.

Die vertraglich vereinbarten Dienstleistungen der AÖL lässt sich das Land rund 20.000 Euro pro Jahr kosten.

„Trotz knapper Kassen wollen wir die Öko-Landwirtschaft im Saarland auch weiterhin unterstützen“, versicherte Reinhold Jost. „Das Saarland hat in den vergangenen Jahren bundesweit immer einen Spitzenplatz beim Anteil der Öko-Betriebe eingenommen, rund 170 saarländische Höfe wirtschaften derzeit ökologisch – Tendenz steigend“, so der Minister.

Dieser Trend zeige das große Interesse der Saarländerinnen und Saarländer an ökologisch erzeugten, heimischen Produkten.  

Heimische Lebensmittel auf dem Esstisch

Auch neue Vermarktungswege für regional erzeugte Produkte wurden bei dem Kennenlerngespräch mit der AÖL diskutiert.

Jost: „Ich möchte mich wie bereits meine Vorgängerin Anke Rehlinger dafür einsetzen, dass im Saarland mehr heimische Lebensmittel auf den Esstisch kommen. In der Region hergestellte Lebensmittel verbessern wegen kurzer Transportwege nicht nur unsere Klimabilanz. Sie sind auch qualitativ hochwertig und schmecken oft besser als Industrieprodukte.“  

Davon konnten sich der Minister und die übrigen Gäste bei Familie Wack auf dem Eichelberger Hof überzeugen.

Bundesweit werden mehr als 6 % der Landfläche ökologisch bewirtschaftet. Das Saarland hat mit 11 % der Fläche also einen überdurchschnittlichen Anteil an der Öko-Landbau-Fläche.   

Der Flächenanteil im Saarland steigt stetig: 2002 waren es rund 3500 Hektar, Ende 2012 rund 8300 Hektar.

Die saarländischen Ökobetriebe decken die gesamte Bandbreite landwirtschaftlicher Erzeugung ab: Grünlandbewirtschafter, Ackerbauer, Gemüsebaubetriebe, Imker und Ökowinzer.

(Quelle: saarland.de)


 


 

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