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Saarwirtschaft

Saarländische Industrie investiert 1,1 Milliarde in Sachanlagen

Die Investitionssumme der saarländischen Industriebetriebe in ihre Sachanlagen lag 2012 bei 1,1 Mrd. Euro. Damit ist die Bruttoanlageinvestitionen im vergangenen Jahr laut Statistischem Amt des Saarlandes gegenüber dem Wert von 2011 um 0,4 % gestiegen. Der Großteil der Investitionssumme (93 %) floss in Maschinen und maschinelle Anlagegüter.

Zu den Branchen mit den höchsten Investitionssummen zählen die Fahrzeugindustrie, die Metallindustrie sowie der Maschinenbau.

Die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen investierten im vergangenen Jahr 388 Mio. Euro, ein Plus von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 329 Mio. Euro gaben die Betriebe der Metallerzeugung und Metallbearbeitung für Erhaltung und Erneuerung ihrer Ausstattung aus. Dies entspricht einer Zunahme um 2,2 Prozent.

Die Maschinenbauer drosselten ihre investiven Ausgaben um 8,0 Prozent auf 98 Mio. Euro. Bei den Herstellern von Metallerzeugnissen fielen die Investitionsausgaben mit 51 Mio. Euro um 40 Prozent geringer aus.

Ebenfalls hohe Investitionssummen mit besonders hohen Zugewinnen wiesen die Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln mit 43 Mio. Euro (+ 34 %) sowie die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren mit 39 Mio. Euro (+ 62 %) aus. Die Betriebe im Bereich „Herstellung von Glas, Keramik sowie Verarbeitung von Steinen und Erden“ reduzierten dahingegen ihr Investitionsvolumen um 23 Prozent auf 18 Mio. Euro.

Für diese Statistik wurden alle saarländischen Industriebetriebe (mit mindestens 20 Beschäftigten) des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden befragt.

(Quelle: saarland.de)


 


 

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