27.05.2011  15:14 Uhr

Schwimmbäder im Saarland
Eigener Pool im Garten - 5 große Mythen

SaarLorLux. Viel zu teuer, macht nur Arbeit und noch dazu schwer sauber zu halten: So oder ähnlich denken viele, die mit dem Gedanken spielen ein eigenes Schwimmbad zu bauen. Warum das nicht so ist, hat uns Schwimmbad-Spezialist Karl-Hans Massar aus Oberthal im Saarland verraten.

Irrtum Nr. 1

- Der Aufwand ist viel zu groß - Der Bau eines Schwimmbades ist keine komplizierte Sache. Vereinfacht gesagt muss eine Grube ausgehoben und eine Bodenplatte betoniert werden.

„Das eigentliche Schwimmbad wird gemauert und mit einer Folie überzogen oder ein Fertigbecken wird direkt auf die Betonplatte gesetzt", sagt Karl-Hans Massar.

Seine gleichnamige Firma ist Spezialist in Sachen Schwimmbad-Bau im Saarland. „Für die Umwälzanlage zur Reinigung des Wassers müssen Rohre gelegt werden. Am Ende wird der Beckenrand mit Holz oder Platten verschönt.“ Das kann man bereits in 4 Wochen realisieren, maximal dauert der Schwimmbad-Bau 8 Wochen.

Irrtum Nr. 2

- Schwimmbäder im Garten sind viel zu klein - Dass ein eigenes Schwimmbad nicht so groß wie das örtliche Freibad sein kann, versteht sich von selbst. Aber auch in einem 7x4 Meter Becken kann man seine Bahnen ziehen.

„Wir installieren z. B. eine Gegenstromanlage, damit können Sie stundenlang Ihre Kraul- oder Delphintechnik üben“, so Massar. Viele unterschätzen auch, dass man das Becken in der Praxis eher zur Abkühlung nutzt und damit den Körper auch entlastet, als neue Schwimmrekorde aufzustellen.

Irrtum Nr. 3

- Die Wasserpflege ist schwierig - Die Wasserpflege eines eigenen Schwimmbades ist sehr einfach. Die Reinigung übernimmt automatisch ein Filtersystem und ein Staubsauger. „Lediglich der PH- und Chlorwert muss ab und zu kontrolliert werden. Das ist aber eine Sache von ein paar Minuten“, weiß Karl-Hans Massar aus langjähriger Erfahrung.

Irrtum Nr. 4

- Schwimmbäder sind teuer - „Wenn man bei den Bauarbeiten selbst Hand anlegt, muss man bei einem eigenen Schwimmbad in guter Qualität mit ca. 25.000 Euro rechnen“, kalkuliert Massar.

Wer schon einmal eine große Markise oder ein Car-Park angeschafft hat, weiß dass man hier nicht unbedingt von teuer sprechen kann. „Es ist immer die Frage was ich für mein Geld bekomme. Ein Schwimmbad bietet mehr Lebensqualität für die ganze Familie über viele Jahre.“

Irrtum Nr. 5

- Die Unterhaltungskosten sind teuer - Ein Schwimmbad wird zu Beginn einmal komplett mit Wasser gefüllt. Die Kosten dafür liegen bei einem 8x4 m Becken etwa bei 120 Euro.

„Einmal jährlich wird etwa die Hälfte des Wassers ausgetauscht.“ Es fallen also überschaubare Wasser- und Stromkosten an. „Die Technik ist so ausgereift, dass auch nur selten Teile repariert werden müssen. Eine Filterpumpe z. B. hält in der Regel 5-8 Jahre.“, sagt Schwimmbad- Experte Karl-Hans Massar.


 

(Karl-Hans Massar)

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Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Massar



 


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1 Kommentar »

08.06.11 20:42 Uhr
Michael
Das Heilbad Zuhause!
Es geht eben auch ohne Chemie und Vollautomatisch und die Schweizer habens sogar erfunden! Mineralisierung/Ionisation, es ist viel günstiger als die Chemiekeule und gesundheitsfördernd. Leider waren die Chemielobbyisten stärker und verdrängten die fortschrittliche Technologie!
www.silberbad.com !!!
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