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Social Media

Die Top-10 des Selbstmarketing

Nicht nur für Unternehmen werden die sozialen Kanäle immer wichtiger - auch in Sachen "Selbstmarketing" können Facebook und Co. zu einem wahren Karriere-Sprungbrett werden. Der neue BVDW-Ratgeber zeigt, wie man´s richtig macht.

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat den Ratgeber "Karriere-Sprungbrett Social Media - zehn Tipps für die Online-Reputation" veröffentlicht. Social Media ist nicht nur für den Privatgebrauch relevant, sondern wird für die Karriere immer wichtiger.

Selbstpräsentation ist hier das Schlüsselwort. "Ein Unternehmen nutzt Social Media als Reputationsmanagement", erklärt Marketing-Experte Martin Kirchbaumer von Modern Mind Marketing gegenüber pressetext. Und bei der Karriereplanung und Jobsuche muss man sich als ein eigenes, kleines Unternehmen präsentieren.

Die Tipps im Ratgeber des BVDW zeigen auf, dass man in Sachen Karriere durchaus wie ein kleines Unternehmen denken und handeln muss. "Social Media ist als Chance zu sehen", so Kirchbaumer. Selbstmarketing in Form von "Ego-Googeln", das Googeln nach dem eigenen Namen, stellt die Analyse der Kanäle dar. Diese Taktik ermöglicht jedem Einzelnen den Ist-Zustand zu erfahren und somit einen Plan zu entwickeln, wie sich der Online-Auftritt ändern soll.

Netzwerken und Selbstmarketing

Social Media verbinden die User untereinander und schaffen somit den perfekten Nährboden für neue Kontakte zu potenzielle Kooperationen. Die Autoren des BVDW-Ratgebers, Mike Schnoor (Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim BVDW), Sorreen Schroll (B.I.G. Business Intelligence Group) und Curt Simon Harlinghausen (Geschäftsführer AKOM 360) nennen Twitter und Facebook als relevante Einstiegsportale. Für professionelle Teilnahme im Social Media mit Business-Charakter empfiehlt es sich ein Xing-Profil anzulegen, zudem ein Profil auf LinkedIn.

Die Positionierung im Web ist das Um und Auf der Selbstpräsentation. Die berufliche, professionelle und auch persönliche Präsentation einer Person stellt die Basis für zukünftige Kontakte und Anfragen dar. Um die Bandbreite der Social-Media-Möglichkeiten zu nutzen, soll man auch Gebrauch vom Teilen der Information machen und auf Blogs, Nachrichten, Videos und Fotos verlinken.

Öffentliche Profile und Privatsphäre

Persönlichkeit zeigen heißt in Social Media Plattformen die Balance zwischen Privatleben und Charakter zu finden. Profile im Netz sind oft von privaten Details geprägt. Die Autoren empfehlen die Persönlichkeit hervorzuheben, jedoch von zu privaten Details abzusehen. Krankheiten, Beziehungsprobleme oder Party-Fotos vom Wochenende haben in professionellen Profilen nichts zu suchen.

Um professionelle Social Media korrekt nutzen zu können, sollen Unternehmer und individuelle Nutzer ihre Angaben auf Fehler kontrollieren. Vor allem auf businessorientierten Plattformen á la Xing und LinkedIn sollen die Angaben so genau wie möglich sein. Dadurch ist die Job- und Mitarbeitersuche auch jenseits der klassischen Jobportale möglich. Wichtig ist, diese Kontakte zu nutzen und zu pflegen und Empfehlungen weiter zu geben. Sowohl von Arbeitgeber-, als auch von Arbeitnehmerseite sind Social-Media-Plattformen ein "Sprachrohr nach außen", so Christina Rittchen, Social Media Expertin der Stiegl Brauerei.

Unter diesem Link ist der Ratgeber zum Download verfügbar
http://www.bvdw-shop.org/product_info.php?products_id=46 .

(FN)


 


 

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2 Kommentare

von BusinessHans
08.07.11 16:07 Uhr
Social Media ist kein One-Night-Stand

Hab mir den Bericht mal durchgelesen und muss sagen, dass sie da viel von der Social Media Convention in Wien haben. Das war Ende Juni und da gab es eine große Anzahl an interessanten Rednern. Die dort genannten Beispiele tauchten dann auch wieder in diesem Bericht auf. Für persönliche Karriere würde ich Social Media ja (noch) nicht nehmen - außer Xing. Denn da hab ich schon ein Profil weil da kann ich die Info kontrollieren die ich über mich herausgebe. Facebook ist bei mir anonym denn Partyfotos sind für Business-Kontakte ja wirklich tabu! ;)
Social Media muss man pflegen - ist das auch kein one-night-stand sonder wie eine langjährige Beziehung in die man schließlich auch viel investiert. Man kann das nicht nebenbei machen wie Martin Kirchbaumer treffend erwähnt hat.

von Dr. Faust
23.10.12 21:32 Uhr
legal oder illegal?

Hat sich jemand schon mal Gedanken darübe gemacht, dass von Martin Kirchbaumer vorgeschlagene Ideen überhaupt legal sind? Er und sein Team betreiben unter dem Deckmantel "Reputationsmanagement" bullshitmarketing und platzieren versteckte Werbe Botschaften in Social Media.

 

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