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Markenkommunikation

Moderne Markenkommunikation mit Social Media

Starke Marken wie Persil, Jacobs oder Milka wirken vertraut wie alte Freunde. Die Verbraucher kennen diese Marken und wissen, für welche Werte und Qualitäten sie stehen. Aufgabe der Markenkommunikation ist es, bei Markenbildung und Entwicklung der Markenpersönlichkeit mitzuarbeiten und so ein glaubwürdiges, einheitliches und stringentes Bild zu formen. Wichtig ist es, Anlässe zu schaffen, in deren Umfeld sich die Marke emotional präsentieren kann – so dass Verbraucher sie erleben, Medien darüber berichten und das Social Web darüber spricht.

Spagat zwischen Tradition und Moderne

Besonders Traditionsmarken müssen sich mithilfe von strategischer Markenkommunikation und modernen Methoden präsentieren, um so auf die Zielgruppen attraktiv zu wirken. Gut dafür geeignet sind Social Media. Immer mehr Marken präsentieren sich bei Facebook, Twitter, Xing, Blogs & Co. Konsumgüterunternehmen wie Starbucks, Modeunternehmen wie Esprit oder Automarken wie BMW – sie alle zeigen dort Gesicht und führen Dialoge mit Kunden und Meinungsführern. Denn egal ob online oder offline: Kunden, die positive Erlebnisse mit einer Marke verbinden, fühlen sich auch mit ihr verbunden.

Schritt für Schritt ins Social Web

Unternehmen, die Social Media für ihre Kommunikation nutzen wollen, sollten nicht einfach loslegen, nur weil "die anderen Unternehmen ja auch schon was mit Social Media machen". Die einzelnen Schritte in der Übersicht:

  1. Analyse: Vor dem Start empfiehlt sich eine umfangreiche Analyse: Wo wird wie bereits über mein Unternehmen oder meine Marke gesprochen? Was machen meine Mitbewerber?
  2. Strategie: Wie bei der klassischen PR muss auf Basis der Analyse eine Social Media Strategie entwickelt werden. Was möchten Sie über Social Media erreichen? Ihr Unternehmen bekannter machen, Produkte bewerben, Dialoge mit Kunden führen, Kundenservice betreiben oder neue Mitarbeiter finden? Und über welche Kanäle und mit welchen Themen können Sie ihre Zielgruppen am besten erreichen? Gleichzeitig müssen für die Social Media Kommunikation die finanziellen und vor allem die personellen Ressourcen geplant werden. Nichts ist abschreckender als ungepflegte Social Media Kanäle.
  3. Umsetzung: Dann setzen Sie z. B. eine Facebook-Seite oder ein Twitter-Profil auf, vernetzen die Social Media Kanäle u. a. mit der Website. Social Media Guidelines helfen allen Mitarbeitern beim Umgang mit Social Media. Ausgewählte, geschulte interne Mitarbeiter oder Agenturmitarbeiter kommunizieren dann über die Kanäle. Die Themen werden in einem Redaktionsplan festgehalten. Bieten Sie einen abwechslungsreichen Mix an, der zum Unternehmen und der Marke passt. Beachten Sie dabei auch immer die rechtlichen Vorgaben der Kanäle, z. B. bei Gewinnspielen auf Facebook.
  4. Social Media Monitoring: Eine Überprüfung der Online Reputation können Sie mit kostenlosen Tools oder professionellen Dienstleistern durchführen. Das hilft bei der Analyse als Basis für die Social Media Strategie. Kontinuierlich können Sie dann Themen beobachten, kritische Punkte und Meinungsführer identifizieren. Eine schnelle und souveräne Kommunikation im Krisenfall ist gerade in Social Media wichtig. Ein Monitoring hilft Ihnen auch bei der Erfolgsmessung Ihrer Social Media Aktivitäten.

(Nadja Amireh / Anja Beckmann)


 


 

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