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Studie: Glück im Job zahlt sich aus

Deutsche Fach- und Führungskräfte bewerten ihr Glück im Job deutlich unterdurchschnittlich. Wie eine aktuelle StepStone Studie herausfand, stellt über die Hälfte der befragten Arbeitnehmer ihrem Glücksempfinden im Beruf nur mäßige bis sehr schlechte Noten aus.

Für Unternehmen hat das negative Folgen, denn die Studie zeigt auch: Unternehmen, deren Mitarbeiter glücklich sind, bringen deutlich mehr Leistung und sind attraktiver für Bewerber. Zudem empfehlen solche Mitarbeiter ihr Unter- nehmen deutlich häufiger als Arbeit- geber weiter. Im Rahmen der Unter- suchung zum Thema "Glück am Arbeitsplatz" befragte die private Online-Jobbörse in Deutschland, insgesamt rund 13.000 Mitarbeiter, überwiegend Fach- und Führungskräfte, und mehr als 1.000 Unternehmen aus sieben europäischen Ländern.

"Für viele Menschen klingt Glück am Arbeitsplatz wie ein nettes, weiches Personalkonzept - eine hübsche Nebensache. Auch Arbeitgeber unter- schätzen seine Bedeutung immer noch viel zu oft", sagt Dr. Sacha Knorr, Leiter Marketing der in Düsseldorf beheimateten StepStone Deutschland GmbH. "Dabei ist eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit heute ein großer Wettbewerbsvorteil für Unternehmen: Sowohl eine langfristige Mitarbeiterbindung als auch eine schnelle und erfolgreiche Rekrutierung rar gesäter Spezialisten sind in Zeiten des Fachkräftemangels bares Geld wert. Andersherum gesagt: Wenn sich Mitarbeiter am Arbeitsplatz nicht wohlfühlen, kann das für die Unternehmen teuer werden."

Einige Ergebnisse der StepStone Glücksstudie im Überblick:

  • Deutsche im Europavergleich eher unglücklich: Auf einer Skala von 1 bis 10 (10=sehr glücklich) bewerten die deutschen Mitarbeiter ihr Arbeitsglück mit 5,1. Damit liegt ihre Jobzufriedenheit unter dem europäischen Durchschnitt (5,5).
  • Privat glücklicher als im Job: Die Deutschen bewerten ihr Glück im Privatleben im Mittel mit 6,4. Bei den Europäern liegt der Wert geringfügig schlechter bei 6,3. 
  • Wie der Job das Leben beeinflusst: Die große Mehrheit (87 %) gab an, dass der Job sich auf sein Leben jenseits der Arbeit auswirkt - bei rund 60 % unter ihnen auf negative Weise. Bei immerhin gut 27 % belebt der Job das Privatleben positiv.
  • Was Mitarbeiter glücklich macht: Die Top 10 Faktoren sind: Respektvoller Umgang miteinander, interessante Tätigkeit, gutes Betriebsklima, faire und offene Unternehmenskultur, Anerkennung für die geleistete Arbeit, sich selbst treu bleiben dürfen, gute Work-Life-Balance, gute Beziehung zu den Kollegen, gute Arbeitsausstattung und gerechte Vergütung.
  • Vorteile glücklicher Mitarbeiter für das Unternehmen: Höheres Mitarbeiterengagement (97 %), geringere Mitarbeiterfluktuation (96 %), geringere Fehlzeiten (94 %), z.B. krankheitsbedingt, Rekrutierung neuer Mitarbeiter (92 %), stärkere Strahlkraft der Arbeitgebermarke (91 %) und höhere Gewinne (83 %)

(Redaktion / ots)


 


 

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