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E-Mobilität

Wittlich fährt mit Strom

Gestern wurde in Wittlich das erste Elektroauto in den städtischen Fuhrpark aufgenommen. Der über ein Förderprogramm der RWE Deutschland geleaste Renault Kangoo wird künftig beim Ordnungsamt der Stadt zum Einsatz kommen. Die Stadt unterstütze damit aktiv den von der Bundesregierung vorgegebenen Einstieg in die Elektromobilität, so Bürgermeister Joachim Rodenkirch.

Erst stand die Ladesäule für Elektrofahrzeuge auf dem Schloßplatz im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Jetzt hat die Stadt Wittlich auch das passende Fahrzeug dazu. Stolz präsentierten Bürgermeister Joachim Rodenkirch und der Geschäftsführer des Autohauses Raiffeisen Helmut Simon an diesem Mittwoch, 4. April, gemeinsam mit RWE-Regionalleiter Michael Arens den ersten elektrisch betriebenen Zuwachs für den städtischen Fuhrpark: den elektrisch betriebenen Renault Kangoo.

Bürgermeister Rodenkirch freute sich über den aktuellen Neuzugang auf vier Rädern noch vor Ostern: Die Stadt Wittlich unterstütze damit aktiv den von der Bundesregierung vorgegebenen Einstieg in die Elektromobilität, unterstrich Rodenkirch bei der feierlichen Schlüsselübergabe vor dem Stadthaus. Danach sollen bis 2020 mindestens eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs sein.

Kämmerer Rainer Stöckicht imponieren die Attribute des Renault Kangoo Z.E.: Ein nahezu geräuschloser Fahrbetrieb, ausreichende 60 Elektro-Pferdestärken und eine Reichweite von 160 Kilometern. Für den Einsatz in der Stadt sei dies völlig ausreichend. Über einen integrierten Kabelanschluss mit Schnellladevorrichtung kann der Elektroflitzer im Bedarfsfall in nur 30 Minuten bis zu 80 Prozent seiner Antriebsenergie „tanken“.

An einem normalen 230-Volt Anschluss dauert die vollständige Regeneration der Batterien zwischen sechs und acht Stunden. Auch der zuständige Fachbereichsleiter Rolf Becker freut sich über das zeitgemäße Fortbewegungsmittel für den Einsatz des Ordnungsamtes der Stadt Wittlich.

RWE Regionalleiter Michael Arens sieht die Elektromobilität auf einem guten Weg. Es gebe kaum noch einen Hersteller, der sich nicht diesem Thema widme. Ein großes Thema sei in der Vergangenheit die Batterie und die damit verbundenen Kosten gewesen. Doch auch hier zeichne sich eine Entspannung ab: Die Autohersteller seien optimistisch, dass die Preise für die Lithium-Ionen-Akkus schnell sinken und Elektroautos damit für die breite Masse erschwinglich werden könnten.

Zudem arbeite die Industrie an der Weiterentwicklung. Hier verwies Arens auf das IBM-Projekt „Battery 500“, das Reichweiten von mindestens 500 Meilen – rund 800 Kilometer – anstrebt. Bis Ende 2013 wollten die Forscher einen funktionsfähigen Prototyp bauen.
 
Andere Hersteller wie beispielsweise der amerikanische Sportwagenhersteller „Tesla“ bauten schon heute Batterien mit Reichweiten von 400 Kilometern in ihre Fahrzeuge ein.

(Quelle: Stadt Wittlich)


 


 

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