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Content-Management-Systeme (CMS)

Warum TYPO3 besser als Joomla und Wordpress ist

Vielen Unternehmen entscheiden sich für TYPO3 als Content-Management-System für Ihre Webseite. TYPO3-Experte Ralf Mertes, Geschäftsführer der ZMP solutions GmbH aus Saarbrücken erklärt die Vor- und Nachteile von TYPO3 und warum Wordpress und Joomla für ihn kein Thema sind.

Neben Drupal, Joomla und Wordpress kristallisiert sich im deutschsprachigen Raum vor allem TYPO3 als professionelles Content Management System für Firmen-Websites heraus. Die Internetagentur ZMP solutions GmbH hat sich ganz auf den Einsatz dieses Systems spezialisiert und bietet ihren Kunden individuelle Lösungen für alle Bedürfnisse an.

TYPO3 ist erste Wahl

"Im Grunde genommen ist TYPO3 sogar das einzig 'echte' Enterprise Open-Source-CMS für den professionellen Einsatz. Das auf Mambo basierende Joomla hatte in der Vergangenheit mit großen Sicherheitslecks zu kämpfen.

Drupal eignet sich eher für Communities und Wordpress bietet bei weitem nicht den Funktionsumfang von TYPO3", begründet ZMP-Geschäftsführer Ralf Mertes die Spezialisierung seines Unternehmens.

Besonders in Sachen Sicherheit könne TYPO3 überzeugen: "Bugs und Sicherheitsprobleme werden meist innerhalb weniger Stunden behoben. Die Community ist da sehr aktiv".

Dies ist laut Mertes auch ein Vorteil gegenüber eigens programmierten Systemen, die zwar zugegebener Maßen seltener mit groß angelegten Hackerangriffen zu kämpfen haben als die OpenSource-Alternativen - wenn aber ein Angriff stattfindet, dann hat man bei TYPO3 mehrere hundert Programmierer aus der TYPO3-Community, die diesen abzuwehren versuchen und nicht nur ein oder zwei hauseigene Entwickler. Dies wirkt sich deutlich auf die allgemeine Sicherheit einer Lösung aus.

Professionelles Seitenhosting

Was man im Bezug auf den Sicherheitsaspekt bei professionellen Seiten keinesfalls vernachlässigen darf, ist die Wahl des richtigen Hosters: "Für das ressourcenhungrige TYPO3 reicht es nicht, ein kleines 3-Euro-Paket bei einem der einschlägigen Provider zu buchen.

Man sollte immer - unabhängig davon welches CMS man einsetzt - darauf achten, dass man seinem Host vertrauen kann und er seine Server immer up-to-date hält. Wenn das Rechnersystem nicht regelmäßig aktualisiert wird, helfen auch die besten Sicherheitsvorkehrungen des Content Mangement Systems nicht mehr."

Individuell Anpassbar

Wer sich bereits mit den unterschiedlichen CMS auseinandergesetzt hat, ist sicherlich auch über die mächtige Kombination von Views und CCK für Drupal gestolpert.

Eine derart einfache Möglichkeit Inhalte auf jede erdenkliche Art und Weise einzupflegen und auszulesen gibt es bei TYPO3 noch nicht. Hier muss sich mit dem Modul tt_news und TypoScript beholfen werden.

"Unsere Kunden merken davon aber nichts. Einer der großen Vorteile von TYPO3 ist es, dass das Backend-System beispielsweise für Redakteure genau so eingerichtet werden kann, wie es für deren tägliche Arbeit notwendig ist. Für Redakteure unnötige Funktionen werden einfach ausgeblendet.", erklärt Mertes.

Damit ergibt sich für die Kunden der Vorteil, dass die Einarbeitungszeit in das neue System sehr einfach ist und man bereits nach kurzer Zeit professionell und schnell damit arbeiten kann.

Hier zeigt sich allerdings auch einer der Nachteile von TYPO3: Für Administratoren und Entwickler ist der Einarbeitungsaufwand weit höher als bei anderen Lösungen. Unter anderem aus diesem Grund, eignet sich TYPO3 auch nur für größere Unternehmensseiten und nicht für die kleine 'Web-Visitenkarte' mit Kontaktformular und Kurzporträt der Firma.

Wer jedoch eine umfangreiche Webseite erstellen will, ist bei TYPO3 bestens aufgehoben. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

Die Website gehört zum CI

Im Gegensatz zu früher, wissen Unternehmer mittlerweile auch nur allzu gut, wie wichtig eine professionelle Internetpräsenz ist. Die Zeiten, in denen man eine zusammengeschusterte Website vom 'Sohnemann' erstellen ließ, sind vorbei:

"Bei unseren Kunden zeigt sich, dass die Website nun ebenso zur grundlegenden CI einer Firma gehört, wie das Briefpapier oder die Visitenkarte. Selbst kleine mittelständische Unternehmen haben dies erkannt.", freut sich Mertes über allgemeine Akzeptanz des Internets als wichtiges Präsentationsmedium.

Je nach Vorhaben rät Ralf Mertes von Eigenversuchen mit Wordpress ab: "Für kleine Websites, mag dies ja noch in Ordnung sein. Wer jedoch ein großes Informationsportal erstellen will, kommt an TYPO3 nicht vorbei."

Interessant ist auch die Wiederverwendung von modifizierten Layouts für ganze Firmengruppen, da TYPO3 mandantenfähig ist.

Im Saarland haben wir dies z.B. umgesetzt für den Entsorgungsverband Saar, die Klima Becker Gruppe, die Saarstahl AG oder die Gruppe Dillinger Fabrik gelochter Bleche und aktuell in Produktion alle Webseiten der GIU.

(FN)


 


 

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4 Kommentare

von Uwe
18.07.11 21:38 Uhr

"Das einzig Richtige". Dogmatisches finde ich immer erst mal Zweifelhaft ;-)

von Timo
19.07.11 16:31 Uhr
TYPO3 nicht Typo3

typo3.org/teams/design/style-guide/spelling-typo3-correctly/

von Designers-Inn
19.07.11 17:57 Uhr
Spannender Artikel

Ein schöner Artikel - und immer wieder ein spannendes Thema! in der Agentur haben wir sowohl Typo3 als auch WordPress im Einsatz. Ersteres ist vor allem für komplexe Weblösungen unsere erste Wahl. Als Ergänzung zum Artikel muss ich allerdings sagen, dass WordPress in den letzen zwei Jahren deutlcih aufgeholt hat. So lässt sich das Backend mittlerweile durchaus für Redakteure umgestalten, so dass inhalte nur nach Rechtegruppen ein- bzw. ausgeblendet werden können. Auch ist Wordpress - in gewissem Maße - mandantenfähig geworden. Zudem ist die Community rasant gewachsen, so dass es auch hier zu ziemlich jeder Herausforderung eine gute Lösung gibt. Nicht zu vergessen ist das umfassende Angebot professioneller Wordpress Themes, deren Erweiterung und grafische Anpassung über Plugins äußerst komfortabel ist. Hier standen wir schon oftmals vor dem problem, vergleichbaren Lösungen auch für Typo3 zu finden.

Fazit: Für komplexe Anwendungen ist sicher Typo3 zu empfehlen. Dennoch ist WordPress nicht mehr das kleine "Blogsystem" für Privatnutzer, sondern durchaus eine ernstzunehmende Alternative - auch für professionelle Anwendungen.

von drupalentwickler
04.08.11 18:15 Uhr
Drupal für Communities ...

Zur Klarstellung für interessierte Benutzer: Drupal eignet sich vermutlich besser für Communities als andere Systeme, da sich durch die flexible Architektur auch derartige komplexe Systeme gut in Drupal abbilden lassen, was bei diesen Szenarien TYPO3 locker in die Tasche steckt. Jedoch kann Drupal sowohl für kleine Blogs als auch große Websites optimal eingesetzt werden. Im aktuellen Drupal 7 ist die CCK-Funktionalität übrigens in den Kernfunktionen enthalten.

 

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