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Universität des Saarlandes

Studenten entwickeln neue Konzepte für Römermuseum

Im Rahmen einer Lehrveranstaltung haben Studenten der Saar-Uni neue Besucherkonzepte für das Römermuseum Schwarzenacker entwickelt. Ob Smartphone-App, interaktive Arztbehandlung oder virtuelle Rekonstruktion - die Studenten überraschen mit vielen Neuerungen, die den Besuch des Freilichtmuseums noch aufregender machen.

Besucher des Römermuseums Schwarzenacker dürfen sich auf neue Erlebnisse in der antiken Stätte freuen: Studenten der Saar-Universität haben im Rahmen einer Lehrveranstaltung neue Besucherkonzepte für einzelne Themen im Museum entwickelt.

So kann man künftig nicht nur mithilfe einer Smartphone-App verschiedene Routen durch die Ausgrabung einschlagen, sondern auch eine virtuelle Rekonstruktion des Merkur-Tempels bewundern oder sich interaktiv von einem römischen Arzt behandeln lassen.

Neue Konzepte zur Vermittlung historischer Inhalte haben Studenten aus den Studiengängen Geschichtswissenschaften und Historisch Orientierte Kulturwissenschaften in diesem Sommersemester entwickelt.

Public History in Schwarzenacker

Unter der Leitung der Saarbrücker Wissenschaftlerin Christine van Hoof und Diplom-Designer Edgar Brück von der Hochschule RheinMain haben sie sich dazu in fünf „Public History Service Companies “ organisiert und bestimmte Aspekte des Römermuseums in Schwarzenacker unter die Lupe genommen.

„Aufgabenstellung war, den Besuchern das Leben im römischen Vicus mithilfe neuer Medien, interaktiver Anwendungen und mit innovativen Erlebniskonzepten noch besser und realitätsnäher zu vermitteln“, erläutert Christine van Hoof.

Unterstützt wurden die Studenten dabei auch von Prof. Klaus Kell vom Römermuseum Schwarzenacker.

Geschichte erlebbar machen

Die „AnJuKa GmbH“ will beispielsweise für eine bessere Orientierung im Römermuseum sorgen und hat neben einem überarbeiteten Beschilderungskonzept auch eine Smartphone-App mit verschiedenen Routen durch die Ausgrabung erarbeitet.

„Merkur“ hat sich mit dem gallo-römischen Tempel auseinandergesetzt und unter anderem eine virtuelle Rekonstruktion mit vielen Informationen erstellt. „AND“ hat „Mercatura“, ein Rollenspiel zum Handel im Vicus entwickelt, das auf der gesamten Ausgrabungsfläche stattfinden soll.

Konzepte zum Thema „antike Medizin“ hat „Klio“ erarbeitet. Dazu gehört ein interaktives Quiz über römische Behandlungsmethoden mit einem virtuellem Arzt. Außerdem haben die Unternehmer von „Klio“ einen medizinischen Kräutergarten geplant und Riechkästchen für die Besucher vorbereitet.

Dass auch Essen und Trinken ein wichtiger Bestandteil römischen Lebens war, beweist die „Bacchus AG“.

Neben einem römischen Weinfest und Buffet, das die Unternehmer nach Voranmeldung für Besuchergruppen anbieten, werden die Teilnehmer passend eingekleidet, erleben einen kleinen Vortrag  durch den Wirt „Capitolinus“ und opfern vor dem Fest am Tempel.

(Quelle: Uni Saarland)


 


 

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