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Universität der Großregion

Saar-Uni treibt EUA-Evaluierung voran

Die Universität des Saarlandes übernimmt den Ratvorsitz der "Universität der Großregion". In den letzten sechs Monaten des von der EU geförderten Projektes soll die EUA-Evaluierung (European University Association) vorangetrieben und mögliche Strukturen für einen dauerhaften, grenzüberschreitenden Universitätenverbund geschaffen werden.

Durch die EUA-Evaluierung sollen die Potenziale, aber auch eventuell zu verbessernde Aspekte einer zukünftigen Organisation im Verbund erarbeitet werden. Auch die EUA betritt mit dieser Evaluierung Neuland, da sie erstmalig keine Universität, sondern ein Netzwerk von Universitäten bewertet.

Der Rat ist das Führungsgremium des Projekts „Universität der Großregion“. Er setzt sich aus den sieben Präsidenten und Rektoren der Partneruniversitäten und je einem politischen Vertreter der fünf an dem Projekt beteiligten Regionen zusammen. Der Vorsitz wechselt alle sechs Monate.

Bei einem gemeinsamen Arbeitstreffen in Kaiserslautern werden Professor Michael Jäckel (Universität Trier) und Professor Helmut Schmidt (TU Kaiserlautern) die Präsidentschaft an ihren saarländischen Kollegen Professor Volker Linneweber übergeben.

Hintergrund

Das Projekt „Universität der Großregion“ (http://www.uni-gr.eu/) möchte bis April 2013 einen grenzüberschreitenden Universitätsverbund schaffen.

Beteiligt sind die Universität des Saarlandes, die Université de Liège, die Université du Luxembourg, die Université Paul Verlaine – Metz, die Nancy-Université sowie die Universität Trier und die TU Kaiserslautern.

Hauptergebnis der bisherigen Projektlaufzeit (seit Oktober 2008) ist neben der Vernetzung der Akteure auf allen Ebenen der Universitäten der sog. UGR-Studierendenstatus.

Der UGR-Studierendenstatus ermöglicht Studierenden, die an einer der Projektpartneruniversitäten eingeschrieben sind, das Lehrangebot aller am Projekt beteiligten Universitäten zu nutzen.

Sie können Prüfungen ablegen, die ihnen für ihr Studium anerkannt werden, und haben freien Zugang zu Bibliotheken, Mensen und anderen Einrichtungen der Partneruniversitäten.

Aus den an den Universitäten bis Anfang 2012 eingerichteten Mobilitätsfonds wird eine solche intrasemestrielle Mobilität von Studierenden und Doktorand/inn/en finanziell unterstützt.

(Quelle: Fraunhofer IZFB)


 


 

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