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Urlaubsbarometer

Die Deutschen buchen Reisen immer häufiger online

Die Zahl der Urlaubsbuchungen via Internet ist in Deutschland deutlich gestiegen: Weit mehr als die Hälfte aller Deutschen (58 %) buchen ihren Urlaub online. So das Ergebnis der repräsentativen Studie "Urlaubsbarometer 2014" im Auftrag der Europ Assistance Gruppe.

Laut "Urlaubsbarometer 2014" buchen 58 Prozent der Deutschen buchen in diesem Jahr ihren Sommerurlaub online. 36 Prozent der Buchungen werden direkt auf den Internetseiten von Fluggesellschaften und Hotelanbietern vorgenommen. Dies entspricht einem Anstieg von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das Online Angebot von Reisebüros und Reiseveranstaltern wird hingegen nur von 16 Prozent zur Buchung eines Sommerurlaubes von den Bundesbürgern genutzt. Nur noch 27 Prozent (2013: 33%) der Deutschen verlassen sich bei ihrer Urlaubsbuchung auf die persönliche Beratung im Reisebüro.

Die Bundesbürger im Reisefieber

Der aktuelle wirtschaftliche Aufschwung macht sich bei der Ferienplanung bemerkbar: 79 Prozent der Bundesbürger wollen in diesem Sommer verreisen. Das sind zwei Prozent mehr als 2013 und sogar vier Prozent mehr als 2012.

Damit gehören die Deutschen im europäischen Vergleich zu den Spitzenreitern. Europameister im Reisen sind die Österreicher mit 84 Prozent. Die Spanier (54%) und die Italiener (58%) gehören in diesem Jahr zu den Reisemuffeln.

Insgesamt planen dieses Jahr 68% der Europäer eine Urlaubsreise (2013: 71 Prozent).

Deutsche reisen in Europa

Die deutschen Urlauber sind am liebsten zu Gast in Europa. 80 Prozent der Deutschen und 76 Prozent der Europäer planen für diesen Sommer eine Reise innerhalb Europas. Der Aufwärtstrend für Reisen im Inland setzt sich allerdings nicht fort.

Deutschland bleibt jedoch mit 28 Prozent (2013: 33%) das beliebteste Reiseziel der Deutschen. Besonders beliebt ist das eigene Land als Urlaubsziel bei Italienern (64%), Franzosen (64%) und Spaniern (51%).

Die beliebtesten Reiseziele der Deutschen im europäischen Ausland bleiben Italien (12%) und Spanien mit 8 Prozent. Es folgen Österreich (7%) und Frankreich (6%).

Urlaubskasse der Deutschen ist gut gefüllt

Die Urlaubskasse der Deutschen zeigt sich von der anhaltenden europäischen Finanz- und Wirtschaftskrise unbeeindruckt.

Dieses Jahr werden die deutschen Urlauber mehr Geld als in den vergangenen Jahren für ihre Sommerferien ausgeben. Danach bezahlen die Deutschen durchschnittlich für einen Sommerurlaub inklusive Fahrt, Unterbringung, Essen und Aktivitäten am Urlaubsort 2.397 Euro (2013: 2.343 Euro) und liegen damit über dem europäischen Durchschnitt (2.313 Euro).

Relaxen statt Action

Im Sommerurlaub wollen Deutsche sich ausruhen und erholen. Für mehr als zwei Drittel der deutschen Sommerurlauber (67%) steht die Erholung im Mittelpunkt. Damit liegen sie mit den Briten (66%) an der europäischen Spitze.

Nur 62 Prozent der Spanier und 60 Prozent der Franzosen fahren in die Ferien, um Ruhe und Erholung zu finden. Für 27 Prozent der Deutschen und 43 Prozent der Briten bedeutet Erholung, Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Für gerade einmal 20 Prozent der Deutschen besteht der ideale Sommerurlaub aus dem Kennenlernen fremder Kulturen.

Bei den Erlebnisreisen liegen die Deutschen mit 31 Prozent unter dem europäischen Durchschnitt (34%). Die abenteuerlustigsten Urlauber sind die Italiener: 40 Prozent wollen im Urlaub etwas erleben und entdecken.

Meeresstrand vor Berggipfel

Die Deutschen fahren in diesem Jahr wieder an den Strand. Mehr als zwei Drittel (69%) der Deutschen (2013: 66%) wollen im Sommer ans Meer. Damit liegen sie in der europäischen Spitzengruppe, nur die Italiener legen sich mit 70 Prozent noch lieber in den Sand.

22 Prozent der Deutschen wollen nicht an einem Ort bleiben, sondern eine Rundreise machen. Für 25 Prozent der Österreicher ist dies die ideale Urlaubsform, sie liegen damit an der europäischen Spitze.

Durchschnittlich wollen 62 Prozent der Europäer ihren Sommerurlaub am Meer und 18 Prozent (Deutsche 23%) in den Bergen verbringen.

Starkes Sicherheitsbedürfnis der Deutschen

Die eigene Sicherheit ist für die Deutschen nach wie vor ein wichtiger Entscheidungsfaktor bei der Urlaubsbuchung. Das Risiko terroristischer Anschläge hat den stärksten Einfluß auf die Auswahl des Urlaubsortes und spielt für 46 Prozent (2013: 51%) der Deutschen eine zentrale Rolle bei der Urlaubsplanung. Bei 44 Prozent der Deutschen fließt eine mögliche Bedrohung durch soziale Unruhen im Urlaubsland in die Entscheidung mit ein.

Gesundheitsrisiken am Urlaubsort beschäftigen 41 Prozent der Urlaubsplanenden in Deutschland. Nicht nur im Vorfeld, sondern auch während der Reise ist es für die Bundesbürger wichtig, gut abgesichert zu sein. Dies ergab die Umfrage nach den größten Befürchtungen im Urlaubsort.

52 Prozent der Deutschen befürchten, daß in ihrer Abwesenheit ein Problem mit ihrem Eigenheim auftritt und 50 Prozent sorgen sich darum, daß sie oder Familienangehörige am Ferienort krank werden könnten.

47 Prozent fürchten sich vor einem Unfall mit dem Transportmittel und 41 Prozent der Befragten haben Angst, im Urlaub bestohlen zu werden.

Das Urlaubsbarometer 2014 ist eine repräsentative Studie zum Reiseverhalten, für die im Auftrag der Europ Assistance Gruppe im März und April in sieben europäischen Ländern mit insgesamt 3.505 Personen befragt wurden.

Das vollständige Urlaubsbarometer 2014 kann unter www.europ-assistance.de kostenfrei bezogen werden.

(Quelle: ots)


 


 

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