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Vertrauens-Ranking

Verbraucher trauen den großen Energieversorgern die Wende nicht zu

Deutsche Verbraucher trauen den großen Energieversorgern nur einen geringen Beitrag zur Energiewende zu. Hintergrund ist ein dramatischer Vertrauensverlust der Versorger bei Energiekunden, die Angst um ihre zukünftige Versorgung haben.

Die Energiewende ist allgegenwärtig und bestimmt die aktuellen Diskussionen in Politik und Wirtschaft. Angesichts der enormen Marktveränderungen sind Energieversorger und Industrieunternehmen aktuell gleichermaßen besorgt: Wer wird profitieren, wer wird am Ende verlieren?

Im Fall der großen Energieversorger ist diese Sorge absolut begründet. Ein aktuelles Ranking der in Düsseldorf beheimateten Managementberatung Batten & Company zeigt: Die Verbraucher trauen den großen, deutschen Energieversorgern nur einen unterdurchschnittlichen Beitrag zur Energiewende zu. Die etablierten Player verlieren das Top Thema Energie an die Erneuerbaren, die lokalen Stadtwerke und die deutsche Industrie. Deutsche Kunden erwarten mehr Produkte und Beratung rund um Energieeffizienz. Deshalb müssen die etablierten Versorger ihre Angebotspolitik zukünftig massiv umstellen und zum Beispiel Hardware für das private Energiemanagement anbieten, was ca. 60% der Kunden erwarten. 

RWE und E.ON. landen hinter Siemens, Bosch und VW

Aus Sicht der Energieversorger erschreckend ist der Fakt, dass insbesondere Industrieunternehmen wie Siemens, Bosch, Philips oder Volkswagen für den Verbraucher in Energiefragen wesentlich glaubwürdiger wirken als z.B. RWE und E.ON. Deutsche Industriekonzerne können den Energiebereich deutlich konsequenter für sich besetzen, so dass die Branchengrenzen aus Kundensicht verschwimmen.

Björn Sander, Partner bei Batten & Company: "Industriekonzerne haben die Chance, die Regeln zur Marktbearbeitung im Energiemarkt ganz neu zu definieren - auch wenn sie zunächst außerhalb ihres Kerngeschäfts agieren. Doch wenn etablierte Industriemarken ihr gewaltiges Vertrauensguthaben nutzen, können sie geradezu spielerisch zusätzliche Kunden in einem komplett neuen Segment erschließen."

Konzerne wie Bosch oder Philips besitzen schon heute die erforderlichen Schnittstellen in den Handel, um Strom als Produkt anzubieten. 

Spotlight zur Energiestudie von Batten & Company: hier.

(Redaktion)


 


 

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