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Nachhaltig Wirtschaften

Der neue Innovationspreis des Wirtschaftsclub Saar-Pfalz-Moselle

Noch bis zum 24. Oktober können sich mittelständische Unternehmen ab fünf Mitarbeitern um den neuen Innovationspreis des Wirtschaftsclubs bewerben. Durch den mit 10.000 EUR dotierten Preis werden 2011 erstmals Geschäftsmodelle ausgezeichnet, die durch soziale, ökonomische und/oder ökologische Nachhaltigkeit überzeugen.

Mittelständische Wirtschafts-unternehmen sind oftmals familiengeführt. In Generationen denken und handeln ist ein wesentlicher Punkt ihrer Geschäftspolitik. Nicht der kurzfristige Gewinn steht im Mittelpunkt, sondern der nachhaltige Erfolg.

Ökonomischer, also sparsamer, Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen, ob Mensch oder Material, führt natürlicherweise zu sozial ausgewogenen und ökologisch sinnvollen Geschäftsmodellen.

Derart „nachhaltig“ agierende Unternehmen ab fünf Mitarbeitern können sich seit dem 15.5.2011 erstmals um den mit 10.000 Euro dotierten Innovationspreis „NACHHALTIG WIRTSCHAFTEN!“ des Wirtschaftsclubs Saar-Pfalz-Moselle bewerben.

Nun präsentierte die aus hochkarätigen Praktikern, Wissenschaftlern und Politikern bestehende Jury die Kriterien der Preisvergabe. Die Bewerbungsfrist läuft am 24.10. ab, die Preisverleihung findet am 3.12.2011 im Rahmen eines Festaktes zum 10. Geburtstag des Wirtschaftsclubs statt.

Die Jury 2011

Die Jury vereinigt folgende Experten aus Wissenschaft, Praxis und Politik, die sich schon seit Jahren mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ in all seinen Facetten auseinandersetzen:

  • Prof. Dr. Dr. Olaf Kühne (Professor für Nachhaltigkeitswissenschaft an der Universität des Saarlandes)
  • Dipl.-Physiker Matthias Willenbacher, juwi AG (Erneuerbare Energien - Wörrstadt)
  • Dr. Hanspeter Georgi (Minister a. D. und Sprecher des Kuratoriums des Wirtschaftsclubs)
  • Uwe Kuntz (Sparkasse Saarbrücken, Präsident des Wirtschaftsclubs)
  • Dr. Bernd H. Schmidt (Dialogika GmbH, Vorstandsmitglied Wirtschaftsclub)

Wer kann sich bewerben?

Durch die Vergabe des Preises „NACHHALTIG WIRTSCHAFTEN!“ sollen explizit Wirtschaftsunternehmen aller Branchen (also Handwerk, Handel, Produktion, Freie Berufe, Dienstleistung u. v. a. m.) sowie wirtschaftsnahe Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in der Region des Wirtschaftsclub Saar-Pfalz-Moselle angesprochen werden:

  • Ein Friseurbetrieb oder ein Heizungsbauer, der ökologisch wertvolle, fair gehandelte Produkte einsetzt und darauf achtet, dass seine Abfälle die Umwelt kaum belasten.
  • Ein Zahnarzt, der seinen Mitarbeitern im Erziehungsurlaub kontinuierliche Fortbildung ermöglicht, um den dauerhaften und reibungslosen Wiedereinstieg ins Berufsleben zu erleichtern und damit für eine nachhaltige Personalentwicklung sorgt.
  • Ein Softwareunternehmen, das die Gesundheit seiner Mitarbeiter aktiv durch sportliche Betätigung innerhalb der Arbeitszeit fördert und damit die Einsatzfreude bis zur Altersgrenze fördert und erhält.
  • Eine Spedition, die durch innovative Logistikideen den Transportaufwand nachhaltig verringert.
  • Ein Autozulieferer, der mit innovativen Produktionsabläufen den Einsatz älterer, erfahrener Mitarbeiter fördert.
  • Ein Hotelbetrieb, der sich beim Angebot von Getränken und Speisen auf regionale Produkte konzentriert und zudem seine Gäste in Verantwortung für eine ökologische Nutzungsweise der angebotenen Infrastruktur nimmt.
  • Ein Reisebüro, das sich auf nachhaltig konzipierte touristische Angebote konzentriert.

Was wird bewertet?

Die wirtschaftliche Nachhaltigkeit der sich bewerbenden Institution/Firma für deren Mitarbeiter, aber auch für die Region sollte im Mittelpunkt stehen.

Folgende Facetten werden bei der Auswahl des Siegers durch die Jury besondere Beachtung finden:

  • Soziale Verantwortung (z.B. Familienfreundlichkeit, Demographie, aber auch Mitarbeiterbeteiligung)
  • Förderung der Beschäftigungsfähigkeit (Gesundheit, Ausbildung, Weiterbildung)
  • Relevanz für die Region
  • Innovationsleistung

 


 

NACHHALTIG WIRTSCHAFTEN
Wirtschaftsclub Saar-Pfalz-Moselle
Uwe Kuntz
Jutta Hofmeister
Dr. Bernd H. Schmidt
Matthias Willenbacher
Prof. Dr. Dr. Olaf Kühne
Dr. Bernd Schmidt
Jürgen Raber
Armin Gehl
Dr. Michael Karrenbauer
Werner Schmeer
Joachim Franz
Herr

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