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WM-Urlaub

Reisekrankenversicherung, deutschsprachige Ärzte und Notfallbudget

Nicht nur das DFB-Team muss in Brasilien gut vorbereitet sein, auch mitreisende Fußball-Fans sollten ihren Urlaub dort gut planen und sich für alle Fälle absichern. CosmosDirekt gibt Tipps für die WM-Reise.

Ein vorzeitiges persönliches WM-Aus wäre ein Schock und hätte zudem mögliche finanzielle Folgen. Egal, ob Infekt oder Beinbruch - ein Krankheitsfall kann für Brasilienreisende teuer werden: Allein der Rücktransport nach Deutschland kostet rund 52.000 Euro. Und schon die einfache medizinische Versorgung auf westlichem Niveau kann Kosten verursachen, auf denen Reisende am Ende sitzen bleiben. "Die gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland kommen für medizinische Behandlungen außerhalb Europas in der Regel nicht auf. Fußball-Fans sollten sich für ihre WM-Reise daher auf alle Fälle privat absichern", sagt Sabine Kreutzer-Martin, Versicherungsexpertin von CosmosDirekt. Eine gute Reisekrankenversicherung deckt dabei nicht nur den medizinisch notwendigen, sondern den medizinisch sinnvollen Krankenrücktransport ab, was bereits schon früher der Fall sein kann. Daher gibt CosmosDirekt Tipps, wie die Fan-Reise nicht zum Albtraum wird.

Auswärtige Amt empfiehlt: Impfungen auffrischen

Brasilien verlangt derzeit keine Impfungen von Einreisenden. Das Auswärtige Amt empfiehlt jedoch, sich vor verschiedenen Krankheiten wie etwa Gelbfieber zu schützen. Um dem persönlichen WM-Aus vorzubeugen, sollten sich Fans vorab erkundigen. Das gilt vor allem, wenn sie nach Brasilien noch weitere Länder Südamerikas bereisen möchten.

Expertenhilfe vor Ort

Sprechen die Reisenden kein portugiesisch, helfen die Konsulate bei der Suche nach deutsch- oder englischsprachigen Ärzten oder Krankenhäusern. Außerdem informieren sie bei Bedarf Angehörige und nehmen Kontakt mit der Krankenversicherung auf. Ihre Adressen sowie hilfreiche Tipps haben die deutschen Auslandsvertretungen Brasiliens auf www.brasilienwm.de zusammengefasst.

Notfallbudget einplanen

Zwar ist die öffentliche medizinische Versorgung in Brasilien kostenlos, aber dafür mit langen Wartezeiten verbunden. Auch erfüllen öffentliche Krankenhäuser oftmals nicht westliche Standards - im Gegensatz zu Privatkliniken. Diese verlangen allerdings in der Regel vor Aufnahme und Behandlung Vorauszahlungen in bar oder per Kreditkarte, und das unabhängig von der Versicherungssituation der Reisenden. Gegen Rechnungsvorlage zahlt die Reisekrankenversicherung den Betrag nachträglich zurück.

Notfallnummer sichern und im Notfall anrufen

Egal ob Arztbesuch, stationäre Behandlung oder Krankenrücktransport: Grundsätzlich sollten Auslandsreisende vor jeder Behandlung die Notfallnummer ihrer Versicherung anrufen. Verzichten Versicherungsnehmer auf diese Beratung, können unkalkulierbare Kosten entstehen. Zudem verletzen sie in dem Fall ihre Vertragspflicht, was nachträglich zu Problemen bei der Erstattung von Leistungen führen kann.

(ots / Redaktion)


 


 

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