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Zeitungen verlieren

Nachrichten auf Smartphones im Trend

Der Einfluss von Smartphones und sozialen Netzwerken auf das Leseverhalten der Nutzer von Online-Medien ist in den vergangenen zwei Jahren stark gestiegen. Während sich die Art des Konsums stark verändert hat, blieb die Anzahl von Menschen, die sich regelmäßig im Web informieren, mit 46 Prozent konstant.

Eine Studie des Pew Center for the People & the Press gibt Ein- blick in die Entwick- lung der mobilen Nutzung von Nach- richten, die um das Dreifache gestiegen ist. "Die beiden Trends passen zusammen, weil Nutzer von Smart- phones generell eher auf soziale Netzwerke zugreifen als Men- schen, die keinen mobilen Internetzugang haben. Personen, die ein iPad oder ähnliche Geräte besitzen, be- suchen eher Portale von großen Online-Medien", schreiben die Marktforscher.

Kein Wachstum bei Online-Medien

Die Studie kommt zu dem überraschenden Schluss, dass es in den vergangenen zwei Jahren kein Wachstum im Bereich der Online-Medien gegeben hat. Einen regelrechten Boom verzeichnen aber mobile Endgeräte und Social Media. Seit 2010 ist die Anzahl der Nutzer, die sich regelmäßig per Smartphone oder Tablet informieren, von neun auf 15 Prozent gestiegen. Noch größer ist das Wachstum bei Facebook & Co - 20 Prozent der Befragten geben an, dass sie über soziale Netzwerke ihre Nachrichten konsumieren. Gegenüber 2010 ist das ein Anstieg um 13 Prozent.

Facebook und Twitter tonangebend

Nur das Fernsehen kann das Web als Nachrichtenquelle übertreffen. Der Studie zufolge informiert sich die Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen am liebsten im TV, gefolgt von Onlineportalen wie Yahoo, Google, CNN und MSN. Immerhin ein Fünftel der Befragten gibt an, dass es sich über aktuelle politische und wirtschaftliche Ereignisse über Facebook und Twitter informiert. Die Marktforscher beobachten unter Jugendlichen ein geringes Interesse für aktuelle Informationen. "Die Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen konsumieren die wenigsten Nachrichten. Das ist für uns keine Überraschung. Unter Jugendlichen sind SMS und soziale Netzwerke am beliebtesten, Nachrichten spielen keine große Rolle", so die Forscher.

Zeitungen im Abwärtstrend

Die Studie bestätigt auch den fortwährenden Abwärtstrend für Tageszeitungen und Zeitschriften. Nur 23 Prozent der Befragten gaben an, dass sie in den vergangenen 24 Stunden eine Zeitung gelesen haben. Das bedeutet einen Verlust von rund 50 Prozent im Vergleich mit ähnlichen Untersuchungen, die vor zehn Jahren vom Pew Center for the People & the Press durchgeführt wurden.

(pressetext.com)


 


 

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