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Geldanlage

Die wichtigsten Fonds-Typen

Nachdem wir uns im letzten Beitrag einen ersten Überblick über die Anlageform Fonds verschafft haben, beschäftigen wir uns nun mit den verschiedenen Arten. Lesen sie hier, wodurch sich Immobilienfonds, Hedgefonds, ETF-Fonds etc. unterscheiden.

Die wichtigsten Typen

Bei allen Fonds geht es darum, dass mehrere Personen Geld in eine gemeinsame Anlage einbringen, die von einem Fondsverwalter in gewinnversprechenden Bereichen angelegt wird. Je nach Art dieser Bereiche unterscheidet man vier Hauptarten.

  • Der Geldmarktfonds: Das Geld der Anleger fließt in Termineinlagen, Bankguthaben und Tagesgelder.

  • Rentenfonds: Bei dieser Anlageform wird der Großteil des Geldes in festverzinsliche Wertpapiere gesteckt. Beispiele sind Unternehmens- und Staatsanleihen.

  • Immobilienfonds: Mit dem Geld werden Geschäftsräume und Wohnungen gekauft, die durch Mieteinnahmen Renditen generieren.

  • Aktienfonds : Das Geld wird nach deutschem Recht in wenigstens 16 Aktien angelegt. Durch die Streuung wird das Verlustrisiko minimiert.

Neben diesen bekannten Arten sind noch viele weitere verbreitet. Hierzu zählen Dachfonds, Derivatefonds, Hedgefonds, Indexfonds und Optionsanleihefonds. Zur Verbindung verschiedener Fondsarten kann man Mischfonds nutzen. Dabei wird das Geld z.B. in Aktien und Staatsanleihen investiert.

Das Thema des Fonds

Jeder Fonds zeichnet sich durch einen bestimmten Inhalt bzw. ein bestimmtes Thema aus. Bei Aktien kann es sich dabei um US-amerikanische oder deutsche Wertpapiere handeln. Der Fondsmanager ist verpflichtet, sich bei der Investition an dieses Thema zu halten. Er darf keine Werte aus einem anderen Bereich kaufen.

Was sind ETF-Fonds?

ETF-Fonds haben als Alternative zu den traditionellen Fondsarten an Bedeutung gewonnen. Hinter der Abkürzung verbirgt sich die Bezeichnung Exchange-Traded Fund. Es handelt sich also um Fonds, die an der Börse gehandelt werden. Der Vorteil der Anlage besteht darin, dass sie einen Index wie den DAX oder den Dow Jones abbildet. Das hängt damit zusammen, dass einzelne Fonds in der Regel nicht stärker sind als der gesamte Markt.

Die Vorteile von ETF-Fonds

Anleger profitieren von einer stabilen Anlage, die mit geringen Kosten einhergeht. Man muss lediglich die Handelsgebühren, den "Spread" und die Verwaltungsgebühr für den Fonds bezahlen. Unter "Spread" versteht man die Spanne zwischen dem Kauf zum höheren Briefkurs und dem Verkauf zum niedrigeren Geldkurs.

Wie bei Aktien können bei ETF-Fonds Limits und Stopps gesetzt werden. Das bedeutet, dass bei Erreichen eines bestimmten Kurses automatisch eine Verkaufs- oder Kauforder ausgelöst wird. Der Anleger kann sein Risiko zusätzlich minimieren.

(Marco Heinrich)


 


 

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