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Das ändert sich 2014 für Steuerzahler

Ab dem 1. Januar 2014 müssen sich Steuerzahler wieder auf Gesetzesänderungen gefasst machen. Die wichtigsten davon betreffen die Arbeitsstätte, Verpflegungspauschalen, Zweitwohnungen und Renten.

Neuregelungen für Zweitarbeitsstätten

Wer als Arbeitnehmer an mehreren Orten für sein Unternehmen tätig ist, muss mit seinem Arbeitgeber künftig den primären Arbeitsort festlegen. Notwendig wird dies, da das Finanzamt die Entfernungspauschale nicht mehr am regelmäßigen, sondern am primären Einsatzort festmacht. Wie lange der Arbeitnehmer tatsächlich an diesem Ort tätig ist, bleibt dabei unerheblich. Wichtig ist allein, dass er der Stelle dauerhaft zugeordnet wird. Für jeden Kilometer, der zu anderen Orten als der primären Tätigkeitsstelle zurückgelegt wird, erhält der Arbeitnehmer 30 Cent pro Kilometer.

Ausgaben für Verpflegung

Bisher war es so, dass ein Arbeitnehmer auf einer Geschäftsreise von mindestens 8 Stunden 6 Euro für Verpflegung erstattet bekam. Bei 14 Stunden gab es 12 Euro, bei 24 Stunden 24 Euro. Nach der Neuregelung gibt es bei achtstündiger Abwesenheit sofort 12 Euro. Die Regelung für 24 Stunden bleibt bestehen.

Das ist bei Zweitwohnungen zu beachten

Eine Zweitwohnung am Arbeitsort kann künftig leichter abgesetzt werden. Nach den bisherigen Regelungen bezog sich das Finanzamt auf die durchschnittlichen Kosten für eine 60-Quadratmeter-Wohnung. Für den Steuerzahler ging mit dem Nachweise oft ein erheblicher Aufwand einher. Ab Januar 2014 müssen keine Vergleichskosten mehr ermittelt werden. Aufwendungen können bis zu einer Höhe von 1.000 Euro steuermildernd geltend gemacht werden. Darin sind alle Betriebskosten enthalten.

Neuerungen bei der Riester-Rente

Ab 2014 besteht die Möglichkeit, Riester-Renten um einen Berufsunfähigkeits-, einen Erwerbsminderungs- und einen Hinterbliebenenschutz zu erweitern. Die geltenden Zulagen und Steuervorteile bleiben dabei gültig. Darüber hinaus können 20 statt bisher 15 Prozent der Altersvorsorgebeiträge im Rahmen einer Zusatzversicherung eingesetzt werden. Die maximale Höhe liegt für jeden Förderberechtigten bei 2.100 Euro.

Neuerungen bei der Rürup-Rente

Bei der Rürup-Rente kann künftige ein höherer Beitragssatz abgesetzt werden. Statt der bisher üblichen 76 Prozent sind es nun 78. Dafür steigt allerdings der Anteil nachgelagerter Rentenbesteuerungen auf 68 Prozent (vorher 66). Weiterhin ist es ab Januar möglich, eine Berufsunfähigkeits- und Erwerbsminderungsversicherung bei der Rürup-Rente abzuschließen.

(Redaktion)


 


 

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